Herr Hablani, vier Tore in 17 Minuten: Das war wohl Ihr Tag?

Die Stimmung war von Anfang an gut bei uns, allerdings hatte unser Gegner nicht gerade seinen besten Tag. Bei meinem ersten Tor haben zwei Abwehrspieler Fehler gemacht und ich war allein vor dem Torhüter. Das zweite Tor war ein Freistoß, und die beiden anderen Treffer waren Schüsse von der Strafraumgrenze. Eigentlich war das kein einfaches Spiel für mich, denn wir fasten ja noch im Ramadan. Aber ja, der Samstag war mein Tag.

Was war Ihre bisherige Bestmarke?

Bisher waren drei Tore das Maximum. In der ganzen Saison habe ich davor fünf Tore geschossen, jetzt sind es neun. Allerdings war es eine schwierige Saison für mich, da ich lange verletzt war.

Bisher fünf Treffer in der laufenden Runde, jetzt vier auf einen Schlag – hört die Saison für Sie zu früh auf?

Ich denke schon. Eigentlich spiele ich am liebsten in der Spitze, auch wegen meiner Schnelligkeit. Bisher musste ich aber meistens auf der Außenbahn spielen, da wir normal mit einem Stürmer, Marius Henkel, spielen. Aber am Samstag war der Marius nicht da und ich durfte von Anfang an in den Sturm. Und immer, wenn ich vorne gespielt habe, habe ich auch ein Tor gemacht.

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Und als Sahnehäubchen verwandelt ihr Torhüter Mathias Wind noch einen Freistoß – warum durfte er da ran?

Das war unglaublich. Wir hatten nur zwei Auswechselspieler und Mathias als Ersatztorwart auf der Bank. Schon vor dem Spiel hatte er gefragt, ob er bei einer Einwechslung auch einen Freistoß schießen dürfe. Dann wurde er eingewechselt, hat den Freistoß verwandelt und noch einen Kopfball an die Latte gesetzt. Der Mathias war heftig am Samstag!

Bild: Mirko Mustapic, Montage SK

Welche Ziele haben Sie für die nächste Runde?

Es könnte sein, dass ich mein letztes Spiel für Stockach gemacht habe. Zu 70 Prozent werde ich wechseln. Es fällt mir nicht leicht, vom VfR Stockach wegzugehen. Die Mannschaft und der Verein haben viel für mich gemacht – vor allem Abteilungsleiter Hubert Schuler.

Fragen: Jürgen Rössler

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„Beides nicht – wenn ich Stress habe, esse ich Gummibärchen.“

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