Fußball-Landesliga: FC LöffingenSV Denkingen (Sonntag, 15 Uhr). (daz) Vier Spieltage vor Abschluss der Saison spricht viel dafür, dass der FC Löffingen die Runde auf einem einstelligen Tabellenplatz beenden wird. Noch besser ist die Ausgangsposition der Gäste, die als Aufsteiger auf Rang drei stehen und weiterhin auf einen der ersten zwei Tabellenplätze schielen. „Wir haben schon beim 2:2 in Denkingen uns davon überzeugen dürfen, welch große Qualität der Gegner hat. So erwarte ich diese Elf auch am Sonntag. Wir haben nach der Niederlage in Neustadt etwas gutzumachen. Ich bin mir sicher, dass meine Spieler den gleichen sportlichen Ehrgeiz haben wie ich. Ich will noch so viele Punkte wie möglich“, sagt FCL-Trainer Uli Bärmann.

Mit einem Erfolg könnte Löffingen den beiden Spitzenteams aus Donaueschingen und Villingen tatkräftig helfen. Daran denkt Bärmann im Vorfeld nicht. „Unsere beiden Nachbarn werden das nicht nötig haben. Sie haben selbst viel Qualität, um ihre Positionen auch ohne unsere Hilfe zu verteidigen. Wir wollen das Spiel für uns gewinnen“, ergänzt Bärmann. Einstellen müssen sich die Löffinger auf einen Gegner, der der Minimalistenrolle gerecht wird. Mit nur 52 geschossenen Toren hat Denkingen schon 55 Punkte geholt und lediglich 28 Gegentreffer in 29 Partien kassiert. „Hinzu kommt“, so Bärmann, „dass Denkingen in einer glänzenden Verfassung ist. “

Größere personelle Veränderungen zeichnen sich in Löffingen nicht ab, auch wenn Bärmann eine „immer dünnere Personaldecke“ Sorgen bereitet. Mit einem Faserriss muss jetzt auch Kim Hirschbolz zuschauen. Beim Derby in Neustadt musste zudem Maximilian Benz nach nur 45 Minuten angeschlagen vom Platz.