Fußball-Landesliga: SV Geisingen – FV Walbertsweiler-Rengetsweiler (Samstag, 16 Uhr). (daz) Einen Punkt für die Moral im Kampf gegen den Abstieg brachten die Geisinger am Mittwoch von ihrem Gastspiel in Bad Dürrheim mit. So richtig glücklich war Trainer Andreas Probst indes nicht. „Wenn ich an unsere sechs klaren Chancen und den vergebenen Elfmeter denke, wäre auch mehr möglich gewesen. Bad Dürrheim hat nicht das große Feuerwerk abgebrannt.“ Lobend erwähnte der Übungsleiter dafür die Einstellung seiner Schützlinge, die in einigen Partien zuvor nicht den Vorstellungen von Probst entsprach. „Diesmal war es richtig klasse. Auch deshalb wäre mehr möglich gewesen.“

Nun gilt es am Samstag nachzulegen, um den kleinen Strohhalm der Hoffnung weiterhin in den Händen zu behalten. Wie schon am Mittwoch werden jedoch wieder Umstellungen in der Anfangsformation nötig sein. Albert Rau und Rustan Mamedov haben sich aus privaten Gründen abgemeldet. Dafür kehrt Dominik Herfort zurück und auch Kapitän Cyril Bondarev sollte diesmal von Anfang an zur Verfügung stehen. Johannes Amann hingegen wird weiterhin pausieren müssen und auch bei Luca Aceri ist ein Einsatz eher unwahrscheinlich. Umso inniger hofft Probst, dass er von Fabian Federle grünes Licht erhält.

Die Gäste kommen mit drei Siegen aus den vier vergangenen Spielen. Offenbar stimmt dort die Form. Die Geisinger vermeiden es, im Vorfeld zu oft auf die Tabelle zu schauen. „Wenn wir unsere Leistungen bringen, stimmen in der Regel auch die Ergebnisse, ich hoffe weiterhin, dass wir unsere guten Trainingsleistungen über 90 Minuten auf den Platz bringen. Wir haben das Potenzial, um in der Landesliga zu bleiben. Nur müssen wir es ständig abrufen“, ergänzt Probst.