Fußball-Landesliga: FC SchonachFC Neustadt (Dienstag, 19 Uhr). Bis zum 21. Spieltag standen die Schonacher in der Saison immer vor Neustadt. Jetzt reisen die Gäste mit vier Punkten mehr auf dem Konto an. Den ersten Vergleich in dieser Saison in Neustadt gewannen die Schonacher 1:0.

Schonachs Trainer Alex Fischinger wirkte am Montagmittag etwas frustriert. „Ich bin auf der Suche nach elf gesunden Spielern. Aktuell habe ich nur acht. Da werden wieder einige Nachrücker im Kader auftauchen.“ Tino Weiß musste Fischinger am Samstag in Bad Dürrheim nach 34 Minuten verletzt vom Platz nehmen. Robin Burger zog sich gar beim Aufwärmtraining eine Verletzung zu und verfolgte die 90 Minuten nur auf der Bank. Weiterhin verletzt ist auch Vladimir Klasic, während sich Elvin Kljajic, der bisher in allen 27 Spielen zum Einsatz kam, zu einem Kurzurlaub in Richtung Kroatien verabschiedet hat. Immerhin steht Yannick Kienzler nach seiner Sperre wieder zur Verfügung. „Nicht zuletzt deshalb taugt das Vorrundenspiel in Neustadt nicht mehr als Vergleich. Wir hatten damals eine klasse Phase und nahezu alle Spieler an Bord“, betont Fischinger.

Aufgrund der großen Personalsorgen wäre der Schonacher Trainer auch schon mit einem Punkt zufrieden. „Das würde uns schon helfen, den Vorsprung zum drittletzten Hilzingen etwas auszubauen.“ Derzeit beträgt der Vorsprung vor den Hilzingern fünf Punkte.

Die Neustädter sind nach dem 2:0 gegen Löffingen nur noch einen Schritt vom Klassenerhalt entfernt. „Wir haben 36 Zähler. 39 sollten reichen. Wir wollen gleich den ersten Matchball verwerten“, sagt Gästetrainer Florian Heitzmann, der seine Elf nicht nur wegen der Leistung gegen Löffingen „auf einem guten Weg“ sieht. Einige Akteure plagen kleinere Blessuren. Einer der fraglichen Spieler ist Fabian Papa nach einem Zusammenprall gegen Löffingen. Aus beruflichen Gründen fehlt Ranil Weerakkody. Thomas Fischer, der zuletzt noch über eine Verletzung im Fußgelenk klagte und gegen Löffingen nur rund eine Viertelstunde spielte, könnte in die Anfangsformation rutschen. Ein weiterer Kandidat ist Hermann Takuete.