Fußball-Landesliga: Die Lage an der Tabellenspitze wird immer eindeutiger: Die DJK Donaueschingen marschiert in Richtung Meisterschaft, muss allerdings noch den FC 08 Villingen II in Schach halten. Doch zwei Punkte mehr bei einem Spiel weniger, dazu ein guter Lauf, während die Villinger Oberligareserve zuletzt etwas Schwung verloren hat – das könnte reichen für die DJK.

Aufstieg keine Option

Bis zum vergangenen Spieltag – der 1:3-Niederlage in Löffingen – hatte der SV Denkingen die Chance, im Kampf um die Meisterschaft mitzumischen. Aktuell ist theoretisch noch Rang zwei drin. Doch dieses Szenario hatte man im Linzgau, so SVD-Trainer Helmut Wunderlich, gar nicht auf dem Schirm. „Das war nie eine Option! Das macht für uns auch gar keinen Sinn“, sagt der scheidende SVD-Coach überzeugend. Und trotz der Niederlage und noch zwei Spielen zieht er schon einmal eine erste Bilanz: „Wir haben eine überragende Saison hingelegt!“

Nach wie vor auf Rang drei

Denn nach wie vor steht der Aufsteiger auf Rang drei, und während Wunderlich während der Hinrunde noch stets darauf verwiesen hat, dass die gewonnenen Punkte wichtig im Kampf gegen den Abstieg seien, ist die Sorge um den Klassenerhalt längst einer unbeschwerten und (meist) erfolgreichen Spielweise gewichen. Wie recht er mit seiner vorsichtigen Zielsetzung hatte, zeigt das Beispiel des FC Überlingen. Der war nach der Hinrunde noch punktgleich mit dem SV Denkingen und Trainer Florian Stemmer hatte ähnlich kommentiert wie Wunderlich. Und recht behalten. Das Polster der Hinrunde sorgte allerdings dafür, dass der FC Überlingen gegen Ende der Runde nicht noch zittern muss.

Realisten in Denkingen

Der aktuelle Rang des SV Denkingen aber, so die Zielsetzung für die beiden noch ausstehenden Spiele, sollte möglichst gehalten werden. Damit will Wunderlich aber nicht die Messlatte für seinen Nachfolger hoch legen, denn, so der Trainer: „In Denkingen sind Realisten am Werk, die genau wissen, dass es nächste Saison wieder schwer wird.“

Beide Spitzenteams kommen noch

Obwohl der SV Denkingen nun keine Ambitionen mehr hat, könnte er als Zünglein an der Waage die Meisterschaft entscheiden. Die beiden Spitzenteams müssen jeweils noch in Denkingen antreten. Zunächst kommt am Sonntag der FC 08 Villingen II und dann, beim Saisonfinale, gastiert der Tabellenführer DJK Donaueschingen im oberen Linzgau. „Das sind schon noch mal besondere Spiele, gegen die zwei besten Teams der Liga. Die haben den ausgeglichensten Kader, da können wir nicht mithalten und das hat jetzt nicht mit Tiefstapeln zu tun“, so Wunderlich zum Saisonfinale mit zwei Topspielen auf eigenem Platz.

„Daheim sind wir nicht so schlecht“, stapelt Wunderlich dann doch noch etwas tief, denn nur der Tabellenführer hat auf eigenem Platz mehr Punkte gesammelt als der SV Denkingen. „Die wissen, was auf sie zukommt und dass es in Denkingen nicht so leicht wird.“

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