Aus ernährungsphysiologischer Sicht ist Gulasch vielleicht nicht erste Wahl als Sportlernahrung. Aber es schmeckt halt… Hier der Masterplan, um hungrige Mäuler in Mannschaftsstärke (25 Personen) stopfen zu können.

Video: Waibel, Markus

Die Aufstellung

9 EL Butterschmalz, 17 große gewürfelte Zwiebeln, 9 EL Tomatenmark, 4 gewürfelte Karotten, 200 g gewürfelte Knollensellerie, 3 Liter Rotwein, 4,5 kg gewürfeltes Rindfleisch, 1250 ml Rinderbrühe, 4 gehäufte TL edelsüßes Paprikapulver, 4 gehäufte TL scharfes Paprikapulver, Salz und Pfeffer, 8 Lorbeerblätter.
Ersatzbank: Stärkemehl.

Anstoß

Der erste Spielzug: Das Runde muss eckig werden. Deshalb die Zwiebeln in 0,5 cm große Würfel schneiden. Dann die gewürfelte Karotte und den Sellerie ins Spiel bringen und alles in 2 EL Butterschmalz zum Schwitzen bringen. Mit Tomatenmark und Paprikapulver Farbe in die Partie bringen, alles andünsten und etwas rösten.

Rotwein statt Pausentee

Das Spiel muss nun flüssiger werden: Mit dem Rotwein und der Brühe ablöschen und zum Kochen bringen. Jetzt das gewürfelte Fleisch einwechseln und wieder Gas geben (aufkochen). Nicht auf den Lorbeerblättern ausruhen, stattdessen diese hinzufügen und alles ca. 2 Stunden köcheln lassen.

Schlussoffensive

Kurz vor dem Schlusspfiff ist nochmal Stärke gefragt: Wenn das Gulasch zu flüssig ist, kann man es mit in kaltem Wasser aufgelösten Stärkemehl andicken. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, die Lorbeerblätter aus dem Spiel nehmen. Servieren und Komplimente ernten.