Fußball-Landesliga: DJK Donaueschingen – SG Dettingen-Dingelsdorf (Sonntag, 15 Uhr). In der Partie der Donaueschinger gegen den Tabellenzwölften sind die Vorzeichen klar. Alles andere als ein Sieg der Gastgeber wäre eine große Überraschung. Allerdings hatte der Liga-Spitzenreiter beim 1:0-Sieg in der Vorrunde einige Mühe mit dem Gegner, den DJK-Trainer Tim Heine auch vor dem zweiten Aufeinandertreffen als „unbequem“ einstuft. „Dettingen-Dingelsdorf gibt nie auf und kommt über eine mannschaftliche Geschlossenheit“, so Heine. Wie ernst der Trainer die Partie nimmt, zeigt die Tatsache, dass er die Dettinger vor zwei Wochen beim Gastspiel in Villingen intensiv unter die Lupe nahm.

Sieben Zähler haben die Donaueschinger aus den ersten drei Partien nach der Winterpause eingesammelt. Zuletzt zweimal die volle Punktezahl. Spielt die DJK-Elf ihre Qualitäten aus, sollte es auch am Sonntag mit einem weiteren Dreier klappen.

Christoph Erndle ist nach seiner Verletzung noch kein Thema. Hinter möglichen Einsätzen von Florian Kleinhans und Heiko Reich stehen noch Fragezeichen. Die Donaueschinger werden demnach mit einer ähnlichen Elf starten, die zuletzt in Markdorf mit 4:0 gewann. Im Tor wird somit wieder Markus Burger stehen, der aktuell die Nummer eins in Allmendshofen ist. Der langjährige Schlussmann Sebastian Neininger ist in der Rolle des Herausforderers. „So ist es zwischen beiden auch abgesprochen“, fügt Heine an.

Die Baaremer, die auch die Heim- und Auswärtstabelle anführen, wissen um ihre Favoritenrolle, die der Mannschaft zuletzt jedoch keinen zusätzlichen psychologischen Rucksack aufsetzte. Interessant ist die Tatsache, dass beide Teams zu den drei Mannschaften gehören, die die Fairnesstabelle anführen, was auch für fußballerische Qualitäten spricht.