Luigi Alvito: "Es war eine Weltklasse-Zeit beim VfR Rheinfelden in der Landesliga mit Michael Gessner damals."
Luigi Alvito: "Es war eine Weltklasse-Zeit beim VfR Rheinfelden in der Landesliga mit Michael Gessner damals." | Bild: Scheibengruber, Matthias

Fußball-Bezirksliga: - Die Trainer Urs Keser und Michael Hägele sind sich einig in ihrem Wunsch, dass es am Sonntag an der Zeit wäre, würden zwei lange Serien reißen. Keser hat mit der Spvgg. Brennet-Öflingen den Lokalrivalen FC Wehr zu Gast und wartet seit Jahr und Tag auf den ersten Heimsieg. Hägele und der SV Buch erwarten zeitgleich den FC Zell, der seit elf Spielen in Folge nicht verloren hat.

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Urs Keser geht relativ entspannt ins Duell gegen den Nachbarn: "Wir haben unseren Plan für die Rückrunde und der ist nicht von diesem Spiel abhängig." Allerdings weiß er, dass die Duelle mit dem FC Wehr für eine ganz andere Spannung in der Mannschaft und bei den Zuschauern entfachen. Während die Ausbeute in Wehr oft ordentlich war, warten die Gastgeber auf heimischem Terrain seit nunmehr 36 Jahren auf einen Heimsieg.

Zuletzt setzte sich die Spvgg. Brennet-Öflingen gegen den FC Wehr am 25. September 1983 vor über 700 Zuschauern mit 3:0 durch. Zusätzlicher Anreiz für die nach zuletzt vier gewonnenen Punkten moralisch gestärkte Elf ist die Derbywertung mit den Wehrern und dem FC Wallbach: "Wenn wir gewinnen stehen wir sicher vorn", so Keser.

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Wie die Erfolgsserie des FC Zell geknackt werden könnte, will Sportchef Denys Martini vom SV Buch nicht verraten, deutet aber an, dass die Partie in Buch kein Spaziergang wird: "Die haben Qualität in ihren Reihen", so Martini. Die Gastgeber haben ans Hinspiel keine schönen Erinnerungen. Nach wenigen Minuten war die Partie bereits zu Ende, nachdem sich Marcel Amann schwer verletzt hatte.

"Dass die Punkte an den FC Zell gingen, war ok. In diesem Augenblick war an Fußball nicht mehr zu denken", erinnert sich Martini. Neben Amann fehlen auch sein verletzter Bruder Florian sowie Dawid Armanowski (Kreuzband). Fraglich ist der Einsatz des angeschlagenen Johannes Lauber und Manuel Berger (Studium). Verabschiedet hat sich Jonas Albiez für die restliche Saison: "Er ist beruflich in England tätig und kommt erst im Juni zurück", so Trainer Michael Hägele.

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Vier vermeintlich lösbare Aufgaben hat der VfB Waldshut bis Ostern vor der Brust: "Wir wollen nicht überheblich sein, aber es muss unser Ziel sein, alle vier Spiel zu gewinnen", fordert Trainer Niels Mühlenweg vor dem Heimspiel gegen den SV Herten: "Schließlich wollen wir den Ligaverbleib schaffen." Personell gebe es keine Sorgen, auch die Langzeitverletzten tasten sich langsam an die Mannschaft heran: "Eddy Bektasi und Ediz Schlegel sind auf einem guten Weg", so Mühlenweg, dem vor dem SV Herten nicht bange ist: "Wir gehen aggressiv und zielstrebig rein."