Fußball-Bezirksliga: – Wenn sich Fußballer vom Schlage eines Tim Behringer und Mathias Steinebrunner aus dem Kader verabschieden, gäbe es genügend Gründe zum Pessimismus. Doch der seit vergangenem Sommer im Jogi-Löw-Stadion aktive Trainer Faik Zikolli lässt solche Wandlungen beim FC Schönau gar nicht aufkommen: „Diese Lücken sind sportlich und menschlich nicht zu schließen. Aber ich bin davon überzeugt, dass jene Spieler, die bisher eher in der zweiten Reihe standen, zusammen mit unseren jungen, hungrigen Kräften alles dafür tun, dass wir zuversichtlich in die Zukunft schauen können.“

Trainer Faik Zikolli (FC Schönau): „Die etablierten Kräfte wissen, dass es nicht einfach wird. Aber sie nehmen die Aufgabe an. Das stimmt mich zuversichtlich.“
Trainer Faik Zikolli (FC Schönau): „Die etablierten Kräfte wissen, dass es nicht einfach wird. Aber sie nehmen die Aufgabe an. Das stimmt mich zuversichtlich.“ | Bild: Scheibengruber, Matthias

Der Aderlass nach der vergangenen Runde, in der erst kurz vor dem Zieleinlauf der Ligaverbleib endgültig sicher war, sieht nicht nur auf den ersten Blick gewaltig aus. Mit Ausnahme von Felix Markanic (32) sind alle zur Verfügung stehenden Spieler in den Neunzigern geboren. Selbst Benedict Behringer und Marc Steinebrunner zählen mit ihren 27 Jahren bereits zur „alten Garde“ des FC Schönau.

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Vor allem diese Spieler – aber auch die nach langer Verletzungsphase in den Kader zurück gekehrten David Geis und Jakob Gritsch – sind nun als Führungskräfte gefragt. Sie sollen mit ihrer Erfahrung die „Schönauer Rasselbande“ im Zaum halten: „Die etablierten Kräfte wissen, dass es nicht einfach wird. Aber sie nehmen die Aufgabe an“, lobt der Trainer vor seinem zweiten Jahr die neuen Führungskräfte: „Das stimmt mich zuversichtlich.“

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Faik Zikolli gibt sich bei allem Optimismus und trotz insgesamt elf neuer Spieler im Kader keinen Illusionen hin: „Es wird sicher wieder eine aufregende Saison für uns. Das erste Ziel wird wieder sein, in der Liga zu bleiben.“

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Mut macht dem 39-jährigen Weiler die Bereitschaft der jungen Spieler, ihr Bestes zu geben: „Da steckt viel Potenzial drin“, hat er in der Vorbereitungsphase erkannt: „Auch wenn nicht alle Ergebnisse optimal waren. Bei unserem Bestreben, diese jungen Spieler zu integrieren, haben wir viele Fortschritte gemacht. Die Mannschaft ist noch mehr zusammen gerückt.“