Fußball-Bezirksliga: Türkischer SV Singen – SC Gottmadingen-Bietingen 0:2 (0:1) . – Die Gastgeber begannen forsch und hatten in der Anfangsphase mehr vom Spiel, doch schon hier zeichnete sich ab, was letztlich sicherlich mit zu Gästesieg beitrug: Beim TSV Singen geht in der Spitze kaum etwas – entweder der Pass in die gefährliche Zone misslingt oder aber er findet gar nicht erst einen Abnehmer. Anders der Tabellenführer.

Erste SC-Chancen

Video: Jürgen Rössler

Nach 15 Minuten hatte der SC das Spiel besser im Griff, kam mit schnellen Angriffen auch zu Chancen, doch es dauerte, bis ein Treffer gelingen sollte.

Fast zwangläufig: das 0:1

Video: Jürgen Rössler

In der 32. Minute wurde wieder einmal ein TSV-Angriff am Gästestrafraum abgefangen und dann ging es sehr flott, Sven Faude ging über links durch und sein Pass fand in der Mitte den einschussbereiten Marko Roth, der überlegt zum 0:1 einschob. Bis zur Pause war der SC dichter am 0:2 als die Gastgeber am Ausgleich.

Fast der Ausgleich

Video: Jürgen Rössler

Nach dem Seitenwechsel dann die stärkste Phase der Platzherren, in der 58. Minute war nach einem Plavci-Schuss schon Torjubel zu hören, doch ein SC-Verteidiger klärte im letzten Moment.

Unnötig in Unterzahl

Wenig später ein Abstimmungsproblem in der TSV-Hintermannschaft, Roth war erneut zur Stelle und vollendete überlegt allein vor TSV-Keeper Quendrim Saliji.

Video: Jürgen Rössler

Nur acht Minuten später schien das Spiel gelaufen, denn Furkan Kirmaci kritisierte eine Entscheidung von Schiedsrichter Mario Barisic, erhielt dafür gelb und weil er noch weitere Anmerkungen hatte kam prompt gelb/rot vom in dieser Situation erfreulich konsequenten Schiedsrichter hinzu. In Unterzahl gegen den Tabellenführer einen Zwei-Tore-Rückstand aufholen – für den TSV Singen an diesem Tag ein unmögliches Unterfangen.

Tore: 0:1 (32.) und 0:2 (65.) Roth. – SR: Barisic. – Z: 190.

Spieler des Spiels I: Gani Hamdushi sorgte mit Umsicht dafür, dass die TSV-Abwehr lange gut stand, und schaltete sich auch in den Aufbau mit ein.
Spieler des Spiels I: Gani Hamdushi sorgte mit Umsicht dafür, dass die TSV-Abwehr lange gut stand, und schaltete sich auch in den Aufbau mit ein. | Bild: TSV Singen
Spieler des Spiels II: Sven Faude – er bereitete das 0:1 nicht nur mustergültig vor, er war auch ein ständiger Unruheherd im SC-Mittelfeld.
Spieler des Spiels II: Sven Faude – er bereitete das 0:1 nicht nur mustergültig vor, er war auch ein ständiger Unruheherd im SC-Mittelfeld. | Bild: Daniel Mattes

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