Die Wasserqualität in den Badeseen der Region ist im europäischen Vergleich "überdurchschnittlich gut", stellt Baden-Württembergs Gesundheitsminister Manfred Lucha (Grüne) fest. Nach Laboruntersuchungen sind 97 Prozent der Gewässerstellen landesweit sehr gut oder auch gut zum Baden geeignet. Für den Bereich Bodensee gab es nur wenige Abweichungen.

So wurden lediglich die Badestellen im Bereich des Frei- und Seebades Fischbach, im Strandbad Langenargen und in Seefelden (Gemeinde Uhldingen-Mühlhofen) sowie der Rheinuferpark Gailingen mit Note "gut" bewertet.

Drei Badestellen am Bodensee bekommen nur die Note "ausreichend"

Die Note "ausreichend" erhielten die Badestellen am Campingplatz Fischbach sowie am Freitzeitgelände Manzell und am Strandbad Eriskirch, sie wurden mit gelb markiert. Mit rot, also mangelhaft, wurde eine Badestelle in einem See bei Kehl am Oberrhein gekennzeichnet.

Das Wasser habe "zeitweilig hygienische Belastungen aufgewiesen", heißt es in der Mitteilung des Ministeriums. Als Grund nannten die Behörden das Vorkommen zahlreicher Wasservögel an dieser Stelle. Alle anderen Badestellen wurden mit grün und somit mit der Note sehr gut gekennzeichnet.

Regelmäßige Kontrollen in der Badesaison 2017

Die Badegewässerkarte fußt auf der Auswertung von 314 hygienisch überwachten Badestellen, die in der Badesaison 2017 regelmäßig kontrolliert wurden, wie es in einer Mitteilung des Ministeriums heißt. Die Wasserproben wurden in der Zeit vom 1. Juni bis zum 15. September einmal im Monat entnommen.

Wie es in der Mitteilung weiter heißt, rät das Ministerium vom Baden in Flüssen ab – ausgenommen seien eigens ausgewiesene Stellen. Es sei nicht auszuschließen, "dass an diesen Badestellen mikrobiologische Verunreinigungen oberhalb der geltenden Grenzwerte vorliegen."

Wie ist die Badewasserqualität in Ihrer Region? Auf dieser Karte der Landesanstalt für Umwelt können Sie nachsehen.