Die Bürgerinitiative (BI) "Lebenswertes Lustenau" hat bislang mehr als 3000 Unterschriften gegen die Ansiedlung von Ikea gesammelt. Nach Angaben von Wolfgang Verocai von der BI sei dies ein großer Erfolg und die Unterschriften würden schon jetzt für eine Volksabstimmung reichen. Noch bis zum 27. Februar läuft die Frist zur Abgabe der Unterschriften. Die Initiatoren befürchten, dass die geplante Ansiedlung des Möbelriesen zu einem wesentlich höheren Verkehrsaufkommen in der Region führen würde. Sie weisen in einer Presseerklärung darauf hin, dass sie ein großes Interesse daran hätten, dass die 24 368 Quadratmeter große Fläche wirtschaftlich sinnvoll verwertet werden solle. Ziel soll es laut BI sein, dass auf der zur Bebauung freigegebenen Fläche möglichst Unternehmen aus der Region angesiedelt werden. Bislang gibt es einen Ikea im schweizerischen Sankt Gallen und in Ulm. Ikea will nach Konzernangaben in Lustenau rund 120 Arbeitsplätze schaffen, die Bürgerinitiative hält dies im Verhältnis zur Fläche von fast 25 000 Quadratmetern jedoch für zu wenige. Die geplante Volksabstimmung soll im Mai stattfinden.