An Fronleichnam, Donnerstag, 26. Mai, dreht sich beim Aktionstag „Total von der Wolle“ von 11 bis 17 Uhr alles um die Themen Schafhaltung, Wollgewinnung und –verarbeitung. Reinhard Bischler aus Gengenbach zeigt zwischen 11 und 16 Uhr, wie Schafe mit Hand- und Elektroschere von ihrem dicken Wollkleid befreit werden. Beim Schauhüten um 11, 13 und 15 Uhr können die Besucher miterleben, wie Jan Juppe aus Malsch mit seinen Hütehunden eine Schafherde zusammenhält. In der offenen Werkstatt für Familien können Kinder von 11 bis 16 Uhr bunte Wollbollen in niedliche Bollentiere verwandeln. Bei Vorführungen zwischen 11 und 17 Uhr stellen die Bandweberin, die Spitzenklöpplerin, die Weberin, die Gollerstickerin und der Besenbinder den Besuchern ihr traditionelles Handwerk vor. Beim Spinnworkshop von 9 Uhr bis 12 Uhr vermittelt Diana Seidel Interessierten die Grundzüge der Wollgewinnung und –verarbeitung und leitet zum Spinnen am Spinnrad an. Wer aus Wolle schöne Sachen zaubern möchte, ist beim Strickworkshop von 10 bis 16 Uhr genau richtig. Die erfahrene Strickerin Lydia Tebroke leitet zur Herstellung sommerlicher Accessoires an. Grundkenntnisse werden vorausgesetzt. Für beide Workshops ist eine Anmeldung unter 07831/93560 erforderlich.

Am Sonntag, 29. Mai, gibt es die freie Sonderführung „Der Hausfrau ganze Zier“ freuen. Um 11 Uhr nimmt Museumsmitarbeiterin Elvira Schmitt die Museumsgäste mit auf einen Rundgang durch die historischen Schwarzwaldhöfe und schaut mit dem Blick der Fachfrau, welche Schätze aus Leinen und Stoff die Wäscheschränke beherbergen. Die kleinen Museumsgäste können in der offenen Werkstatt mit Naturfarben färben. Von 11 bis 16 Uhr werden gewöhnliche Stofftaschen, weiße T-Shirts oder mitgebrachte Kleidungsstücke in bunte Unikate verwandelt. Zwischen 11 und 17 Uhr findet die Mitmachaktion „Weben für Besucher“ statt. Unter Anleitung der Textilgestalterinnen Claudia Treffert und Annett Andersch können die Museumsgäste einen großen Webrahmen vervollständigen. Altes Handwerk im Original rundet das Tagesprogramm von 11 bis 16 Uhr ab. Eine Bandweberin, eine Spitzenklöpplerin und eine Weißnäherin lassen sich bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen.