Das Sperrgebiet bei Lindau am Bodensee sei ausgeweitet worden, teilte das Landratsamt des Landkreises Lindau am Dienstag mit. Eines der beiden neu infizierten Bienenvölker wurde gut zwei Kilometer südlich von Schneidegg gemeldet, das andere befindet sich gut einen halben Kilometer nordöstlich von dem bereits Mitte September entdeckten ersten Fall. Um alle drei Gebiete ist im Radius von zwei Kilometern eine Sperrzone eingerichtet worden.

Bienenvölker dürfen innerhalb der Gefahrenzone nicht mehr versetzt werden, um eine Ansteckung zu vermeiden. Auch Waben, Wachs oder Geräte mussten vor Ort bleiben. Gleiches gilt nun auch in den neuen Schutzgebieten.

Amerikanische Faulbrut

Die Amerikanische Faulbrut ist für Bienen hochansteckend – und endet für sie tödlich. Für Menschen ist die Bienenseuche aber ungefährlich. Auch der Honig von betroffenen Bienen kann bedenkenlos verzehrt werden. Imker müssen Verdachtsfälle jedoch den Veterinärämtern melden. (dpa/lsw)

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