Immer schlechter aufeinander zu sprechen werden von Jahr zu Jahr die Einwohner der Schweiz. Die Zahl der Anzeigen wegen Verleumdungen, Beschimpfungen und übler Nachrede ist zwischen 2015 und 2016 um 16,5 Prozent, beziehungsweise um 4,0 Prozent gestiegen. Dies geht aus der Kriminalstatistik 2016 des Eidgenössischen Bundesamtes für Statistik hervor. Die Zahl dieser Straftaten sei seit 2009 kontinuierlich angestiegen. Die Zahl der Verleumdungen haben sich in dieser Zeit sogar mehr als verdoppelt, von 667 im Jahr 2009 auf 1384 im Jahr 2016. (mhe)