Kanton Aargau Entschädigung für Verdingkinder

300 Millionen Franken an Solidaritätsbeiträgen hat der Bund für die Entschädigung ehemaliger Verdingkinder genehmigt. Ende März ist die Meldefrist abgelaufen. Jetzt steht fest: Im Aargau haben sich rund 400 Betroffene gemeldet.

Im Kanton Aargau haben sich 400 "Verdingkinder", das sind Opfer von fürsorgerischen Zwangsmaßnahmen, gemeldet und ihre Ansprüche auf Entschädigung geltend gemacht. Laut "Aargauer Zeitung" steht jedem Betroffenen die Summe von 25 000 Franken zu. Den Opfern von Gewalt und Ausbeutung hat die Schweizer Regierung insgesamt eine Entschädigungssumme von 300 Millionen Franken genehmigt. Schweizweit haben sich 9000 Personen gemeldet. Vorrangig bekommen Schwerkranke und über 75-Jährige die Entschädigung ausbezahlt. (eba)

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