Auch wenn es kein großes Feuerwerk zum 1. August in Stein gegeben hat, die Schweizer Bundesfeier ist wie immer gebührend begangen worden. Für den neuen Gemeindeammann Beat Käser waren die Feierlichkeiten Premiere als Repräsentant der Bad Säckinger Nachbargemeinde. Käser ist seit 1. Januar Gemeindeammann. Wie es sich für Feiern gehört, waren zahlreiche Vertreter aus den Nachbargemeinden mit von der Partie auf dem Gelände am Bustelbach.

Mit dem Rad in die Nachbargemeinde

Bürgermeister Alexander Guhl kam zusammen mit dem neuen Wirtschaftsförderer Christian Heinemann per Fahrrad über den Rhein. Auf dem Festgelände angelangt, war bereits zahlreiche Prominenz aus der Trompeterstadt anwesend. Rasch bat Gemeindeammann Käser alle zusammen an einen Tisch zum gemeinsamen Abendessen.

Spaß mit dem Rahmenprogramm trotz Hitze

Traditionell eröffnet ein Risottoessen das Bundesfest in Stein. Rund 350 Gäste saßen außerhalb des Festzeltes. Die Hitze und das heiße Essen waren zu viel des Guten, an Abkühlung war nicht zu denken. Mit zehn Musikstücken der Alphornbläser aus Kaisten begann das Rahmenprogramm. Die überwiegend getragenen und langsamen Töne aus den Hörnern fanden großen Anklang bei den Gästen.

Gemeindeammann Beat Käser bei seiner Ansprache zur Bundesfeier der Schweiz in Stein.
Gemeindeammann Beat Käser bei seiner Ansprache zur Bundesfeier der Schweiz in Stein. | Bild: Gerd Leutenecker

„Wir feiern Geburtstag unseres Landes“, sagte Käser und die schweizerische Bevölkerung besinnt sich darauf, was ihnen allen gemeinsam ist. Käser betonte in seiner würdevollen Ansprache den tragenden Gemeinsinn in der Schweiz. Heterogenität sei in der Schweiz von Anfang an da gewesen, „von allen Landesteilen“ her, aber „der 1. August ist etwas ganz Spezielles, etwas Besonderes“, so Käser.

Lampionumzug findet statt

Daher wird in Stein am Vorabend zum Nationalfeiertag immer ein Fest organisiert. Das Treffen und Kennenlernen der Menschen sei dabei etwas original Schweizerisches. Mit dem Feuerwerksverbot im Kanton Aargau fehle zwar etwas, den Kindern war aber ihr althergebrachter Lampionumzug gestattet. Als Alleinunterhalter Benny nur kurz die Schweizer Nationalhymne anstimmte, schallte voller Inbrunst ein imposanter Chor von knapp 400 Sängern ihm entgegen.