Nach Angaben der Kantonspolizei handelt es sich bei dem Toten um einen 24-jährigen Eritreer. Er sei als Asylbewerber in die Schweiz eingereist gewesen. Diese hatte ihm zwischenzeitlich eine vorläufige Aufenthaltsbewilligung für den Kanton St. Gallen ausgestellt. Da die Untersuchungen am Institut für Rechtsmedizin ergaben, dass der Tote keine Verletzungen aufgewiesen habe, gehen die Behörden nicht von einem Delikt aus.

Die Untersuchungen führten zu einem seit Ende März von seinen Angehörigen vermissten Mann aus der Region Wil. Abklärungen und eine nationale Ausschreibung im Schweizerischen Fahndungsregister hätten nach der Vermisstenmeldung keinen Erfolg gehabt.

Nach dem Auffinden der Leiche wurden die gesicherten Spuren mit aktuellen Vermisstenmeldungen verglichen. Mittels des Zahnstatus habe der Tote identifiziert werden können. Er habe laut Polizei zwischen zwei Wochen und mehreren Monaten im Wasser gelegen.