Konstanz 280 Waffen und 1,3 Millionen Schweizer Franken Bargeld im Haus

Die St. Galler Kantonspolizei hat einen mutmaßlichen illegalen Waffenhändler festgesetzt.

Ein 61-jähriger Mann aus dem Kanton St. Gallen wird verdächtigt, illegal Waffen nach Österreich verkauft zu haben. Bei der Festnahme des Beschuldigten seien umfangreiche Waffenbestände sichergestellt worden, wie die Kantonspolizei am Mittwoch informierte. Seit Juli dieses Jahres ermitteln die Strafverfolgungsbehörden des Kantons gegen den mutmaßlichen Waffenhändler. Offenbar waren zuerst Ermittlungen in Österreich in Gang gekommen.

Vergangene Woche führte die Kantonspolizei im Auftrag der Staatsanwaltschaft eine Hausdurchsuchung beim Beschuldigten durch. Dabei konnten rund 280 Waffen und weit über 100 000 Schuss Munition sichergestellt werden. Darunter befanden sich diverse verbotene Waffen beziehungsweise Waffenbestandteile wie Maschinenpistolen, Schalldämpfer, eine Handgranate (ohne Zünder und Sprengmittel) sowie zahlreiche bewilligungspflichtige Waffen wie Pistolen, Revolver und Mehrzweckgewehre. Ferner wurde Bargeld in der Höhe von rund 1,3 Millionen Schweizer Franken sichergestellt, wie die Polizei weiter informierte. Der Beschuldigte befinde sich derzeit in Untersuchungshaft. Noch seien die Untersuchungen nicht abgeschlossen.

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