Ein Video eines spektakulären Sprungs in den Rhein in Basel verbreitet sich im Internet. Der Springer ist ein geübter Sportler, die Polizei ist jedoch gar nicht begeistert: Toby Segar sprintet nahe der Tramhaltestelle Schifflände los. Er läuft über Schienen, vorbei an Fußgängern. Vor einer Mauer setzt er zum Sprung an und segelt mehrere Meter durch die Luft über den Steg der Schiffsanlegestelle und landet – im Rhein. Ein Video dokumentiert die spektakuläre Aktion. Segar ist Parkour-Athlet. Parkour ist eine Sportart, bei der der Athlet nur mit seinen körperlichen Fähigkeiten versucht, effizient von einem Punkt zum anderen zu gelangen.

Das Video hat sich in sozialen Medien rasant verbreitet. Basel Tourismus hat es auf seiner Facebook-Seite geteilt mit dem Hinweis: „Das Rheinschwimmen ist super, aber bitte nicht so ins Wasser springen!“ Die Reaktionen fallen gemischt aus: Die einen loben den Sprung. Andere meinen, dass das Video zum Nachahmen anstiften könne.

Eindeutig ist hingegen die Ansicht der Polizei. Laut Basler Zeitung rate man im Bereich der Schifflände generell vom Schwimmen ab. Es gebe Hindernisse und keine direkte Möglichkeit aus dem Rhein auszusteigen.

Der Parkour-Athlet Maurice Ndotoni sagte der Basler Zeitung hingegen, dass der Sprung keine große Schwierigkeit darstelle. Ndotoni ist Geschäftsführer der Basler Organisation World‘s Parkour Family. Der Verein möchte Parkour zu einer anerkannten Sportart entwickeln. Heikel sei lediglich die große Distanz, so Ndotoni weiter. Segar habe aber genug Anlauf gehabt.

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