Der Mann räumte vor Gericht ein, jahrelang als Lockmittel Bilder unbekannter junger Frauen genutzt zu haben, wie die Agentur sda-Keystone aus dem Gerichtssaal berichtete. Er soll die 13 bis 15 Jahre alten Jungen mit den Bildern später erpresst haben, weitere Fotos und Videos mit konkreten Regieanweisungen aufzunehmen.

Einige der Opfer sollen auf Schulen gegangen sein, an denen der Mann angestellt war. „Ich würde es gerne rückgängig machen“, sagte er vor Gericht. Das Material habe er mit Gleichgesinnten geteilt. Er war nach Hinweisen britischer Ermittler aufgeflogen. Bei einer Hausdurchsuchung wurden 2014 laut Anklage rund 50.000 pornografische Bilder und Videos mit minderjährigen Opfern auf seinen Computern entdeckt. (dpa)