Basel Die Basler Fasnacht ist nun Kulturerbe der Unesco

Die Unesco hat heute die Basler Fasnacht in die Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit eingetragen.

Die Unesco beurteilte die Kandidatur als beispielhaft, wie es in einer Pressemitteilung des Sxchweizer Bundesamts für Kultur heißt. Die Aufnahme auf die sogenannte Repräsentative Liste verstärke die Sichtbarkeit des immateriellen Kulturerbes im städtischen Raum und unterstreiche die wichtige Rolle der Sprache, in diesem Fall des Basler Dialekts, bei der Vermittlung dieses Kulturerbes.

Im März 2016 wurde die Basler Fasnacht vom Bundesamt für Kultur (BAK) bei der Unesco als zweite Schweizer Kandidatur für die Repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit eingereicht. Das zwölfte Zwischenstaatliche Komitee für die Bewahrung des immateriellen Kulturerbes hat an seiner Sitzung auf der Insel Jeju (Südkorea) am 7. Dezember entscheiden, die Basler Fasnacht in die Repräsentative Liste aufzunehmen.

Die Basler Fasnacht sei eine äußerst vielfältige und lebendige Tradition, die Musik (Trommeln, Pfeifen, Guggenmusiken), mündliche Ausdrucksformen (Schnitzelbänke) und Handwerk (Zuglaternen, Larven, Kostüme) vereint. Mit jährlich fast 20.000 Teilnehmenden und mehr als 200.000 Besucherinnen und Besuchern sei sie ein bedeutendes kulturelles Ereignis für die Basler Bevölkerung. Die Fasnacht sei in vielen Bereichen des gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Lebens der Stadt präsent und präge ihren Geist mit, heißt es in der Begründung.

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