Er gehört zu den weltbekannten Naturfotografen. Zu den Menschen, die immer auf der Suche nach den besonderen Momenten sind, wenn sich die Natur von ihrer faszinierenden Seite zeigt. Schon als kleiner Junge war Florian Schulz aus Wilhelmsdorf für seine Tier- und Naturaufnahmen im Pfrungerer Ried unterwegs. Heute sind es gerade die wildesten Orte am Ende der Welt, die ihn magisch anziehen. Von seinen spektakulärsten und eindrücklichsten Begegnungen mit den Tieren der Wildnis berichtet Florian Schulz in seinen spannenden Live-Reportagen "Ruf der Wildnis" und "Abenteuer Arktis", zu denen er am zweiten Weihnachtsfeiertag in die Riedhalle Wilhelmsdorf einlädt. Seine außergewöhnlichen Bilder erzählen von den Schönheiten einzigartiger und doch bedrohter Lebensräume. Selbst mit dem Buschflugzeug ist er manchmal unterwegs oder mit dem Segelboot, dorthin, wo es keine Menschen gibt, dafür aber Karibus, Moschusochsen, Eisbären oder auch Buckelwale.

Druckfrisch ist auch sein neuester Bildband "Unterwegs in der Wildnis", in dem er seine Leser auf eine faszinierende Reise von Baja California in Mexiko bis zur Beaufortsee im Arktischen Ozean nördlich von Kanada und Alaska mitnimmt, einen vielfältigen Lebensraum entlang der Westküste Nordamerikas, in dem sich Land und Meer, Süß- und Salzwasser begegnen. Ein Gebiet als Lebensgrundlage zahlreicher Zugvögel, wandernder Fische und Meeressäuger, das auch die letzten großen Herden wandernder Huftiere auf dem amerikanischen Kontinent beheimatet. Große Teile dieses mehrere tausend Kilometer langen Naturkorridors gehören zu den unberührtesten Ökosystemen der Erde.

"Mir geht es nicht nur darum, die Schönheit der Natur zu zeigen, sondern sie auch zu schützen und zu bewahren", sagt der zweifache Familienvater, der sich für seine Arbeit oft auf zeitaufwendige abenteuerliche Expeditionen begibt. Unterwegs in der Wildnis zu sein, heißt für ihn, oft monatelang draußen zu sein, auszuharren, nicht nur die nötige fotografische Leidenschaft, sondern auch große Geduld aufzubringen, manchmal nächtelang nicht zu schlafen, um auf den einen "unmöglichen Moment" zu warten und ihn dann mit der Kamera einzufangen. "Man muss sich auf die Tiere einstellen, ihre Sprache lesen können", sagt Florian Schulz. "Ich nehme mir die Zeit, lasse die Tiere auf mich zukommen, um solch magische Augenblicke möglich zu machen."


Vortrag und Tickets

Naturfotograf Florian Schulz zeigt am 26. Dezember zwei spannende Live-Reportagen in seinem Heimatort Wilhelmsdorf. "Ruf der Wildnis" heißt der Vortrag um 16 Uhr, der in die wilden Landschaften Nordamerikas entführt. Um 19.30 Uhr werden die Besucher unter dem Motto "Abenteuer Arktis" auf eine unvergessliche Entdeckerreise am nördlichen Ende der Welt eingeladen – ein Vortrag, für den Schulz viele Jahre kreuz und quer durch die entlegenen Regionen weit nördlich des Polarkreises gereist ist.

Für beide Vorträge in der Riedhalle gibt es Karten unter: www.wunderwelten.org