Der Förderverein der Grundschule Wald spendierte den beiden ersten Klassen zwei Workshops mit dem Sozial- und Erlebnispädagogen Udo Bartsch, informiert Rektor Walter Bayer über eine besondere Aktion. Im Rahmen des mehrfach preisgekrönten Präventionsprogramms der Grundschule Wald organisierte Schulsozialarbeiter Jochen Bernauer zwei gewinnbringende Workshops für die Klassen 1a und 1b mit ihren Klassenlehrerinnen Simone Krezdorn und Claudia Miller. In diesen ging es vor allem um die Themen „sich an Regeln halten“ und „Teambuildingsmaßnahmen“.

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Udo Bartsch führte die Kinder aus den ersten Klassen in äußerst respektvoller und wertschätzender Art in seine drei Regeln ein. Die goldene Lebensregel „Was du nicht willst, dass ich dir tu‘, das füg‘ auch keinem anderen zu!“ stand neben der „Stopp-Regel“ und der „Zuhör-Regel“ im Mittelpunkt. In kleinen motivierenden Spielen wurden diese Regeln spielerisch eingeübt, bevor man sich an die Teambuildingsaufgaben wagte.

Eine Klasse, ein Team

„Jeder von euch kann etwas hervorragend. Der eine kann gut lesen oder schnell rennen, die andere kann gut rechnen oder schön zeichnen. Wichtig ist, dass wir uns gegenseitig unterstützen und helfen, damit der andere auch besser wird. Wir sind eine Klasse, ein Team, und das Gesamtergebnis ist wichtig. Bei eurer nächsten Aufgabe müsst ihr so schnell wie möglich durch einen Fahrradschlauch schlüpfen. Wie kann dies gehen? Wie könnt ihr euch gegenseitig helfen?“, fragte Udo Bartsch die Erstklässler.

Bestes Ergebnis durch Zusammenarbeit

Die Kinder berieten sich und einigten sich darauf, einen Kreis zu machen und sich gegenseitig zu helfen. Der Plan war, einzeln durch den Fahrradschlauch zu schlüpfen und ihn dann dem Nachbarkind weiterzureichen. Der Erlebnispädagoge war damit allerdings noch nicht zufrieden. „Ihr müsst schneller werden!“, forderte er: „Überlegt, wie ihr das erreichen könnt!“ Nach mehreren Versuchen staunte selbst er über das Ergebnis der guten Zusammenarbeit. Die Kinder hatten eine Lösung gefunden: Rücken an Rücken gestellt schafften es zwei Kinder gleichzeitig durch den Fahrradschlauch, welchen wiederum zwei weitere Kinder wie am Fließband nacheinander bei jedem Pärchen hoben und senkten. Ein neuer Zeitrekord wurde somit erreicht, was dem Klassenteam viel Lob einbrachte. „Genau wie gerade eben, müsst ihr auch in der Klasse zusammenarbeiten. Helft euch gegenseitig, denn gemeinsam Erfolg zu haben macht ein gutes Gefühl und viel mehr Spaß“, motivierte Udo Bartsch die Kinder, damit das Gelernte auch im Unterricht eingesetzt wird.