Diese rund 20 Kilometer lange Tour startet an der Zehn-Dörfer-Halle in Wald. Hier können Fahrzeuge kostenfrei parken. Von der Halle führt ein Radweg rechts in Richtung Sentenhart, Stockach. Dieser Beschilderung sollten die Radfahrer folgen und zu Beginn des Waldstücks links Richtung Sentenhart abbiegen. Steckeln wird durchfahren, dann geht es bergab Richtung Sentenhart. Der Radweg führt zwischen dem Bahndamm nach links ins Dorf. 1965 war die Bahnstrecke Schwackenreute-Pfullendorf still gelegt worden.

Bild: Schönlein, Ute

Der kurze Anstieg auf die Anhöhe lohnt sich, sie bietet einen weiten Ausblick. Direkt neben der Pfarrkirche St. Remigius kann der Sentenharter Storchennachwuchs bewundert werden. Den Kirchberg hinab führt die Route zur Dorfmitte und auf der Auenbachstraße Richtung Selgetsweiler. Kurz nach dem Ortsende folgen die Radfahrer dem Hinweisschild Ruhestetter Allee und umrunden das Naturschutzgebiet Egelseewiesen. Im Hochmoor waren 1936 Reste von Pfahlbauten freigelegt worden.

Neugierig beäugen die Pferde die vorbeikommenden Radler.
Neugierig beäugen die Pferde die vorbeikommenden Radler. | Bild: Sandra Häusler

Um direkt nach Ruhestetten zu kommen, muss am Ende der Sentenharter Straße die L 194 überquert werden. Die Beschilderung des Radweges folgt der Kapellenstraße in die Riedstraße. An der Kreuzung Riedstraße, Bohlerhöfe ist Kunstinteressierten ein Abstecher zum Werkpark „Neue Kunst am Ried“ ans Herz gelegt.

Die Tour führt zum neuen Heinz-Sielmann-Weiher im Naturschutzgebiet Ruhestetter Ried. Erst vor wenigen Wochen wurde dieser fertiggestellt.
Die Tour führt zum neuen Heinz-Sielmann-Weiher im Naturschutzgebiet Ruhestetter Ried. Erst vor wenigen Wochen wurde dieser fertiggestellt. | Bild: Sandra Häusler

Nun führt der Radweg in Richtung Herdwangen durch das Naturschutzgebiet Ruhestetter Ried. Direkt am Radweg wurde erst vor wenigen Wochen der Heinz-Sielmann-Weiher im Naturschutzgebiet Ruhestetter Ried fertiggestellt. Zwischen Ende Februar bis Mitte Mai waren 15 000 Kubikmeter Boden ausgehoben und das Gewässer mit Tiefenzonen und zwei Brutinseln modelliert worden. Das Biotop soll Lebens- und Rückzugsraum für Insekten, Vögel und viele Tiere werden.

Wunderschön, die Kirche St. Martin in Aach-Linz und das benachbarte Rathaus.
Wunderschön, die Kirche St. Martin in Aach-Linz und das benachbarte Rathaus. | Bild: Sandra Häusler

Noch einmal muss L 195 Richtung Mühlhausen überquert werden. Mühlhausen ist ein Teilort von Herdwangen-Schönach. Der Weiler wurde 1375 erstmals erwähnt, Kapelle St. Sebastian 1894 erbaut.

In Mühlhausen lohnt sich der Blick in die dortige Kapelle St. Sebastian.
In Mühlhausen lohnt sich der Blick in die dortige Kapelle St. Sebastian. | Bild: Sandra Häusler

Der Radweg führt links hinter der Kapelle mit weiten Ausblicken in Richtung Aach-Linz und links auf der der Sahlenbacher Straße vorbei an Sportgelände, Rathaus und Pfarrkirche. Links verheißt der Straßennamen „Bergstraße“ nochmal eine kurze „Bergwertung“, an der Stoppstelle geradeaus der Bodenseestraße folgen.

Idyllischer Blick auf die Riedlandschaft vom neuen Radweg Ruhestetten-Aach-Linz aus.
Idyllischer Blick auf die Riedlandschaft vom neuen Radweg Ruhestetten-Aach-Linz aus. | Bild: Sandra Häusler

Vor der Tankstelle führt links der Anschluss des neuen Radweges Aach-Linz – Ruhestetten durch weite Felder. Der Bürgerverein Ruhestetten baute den Weg Ende Mai an nur einem Wochenende aus, die Stadt Pfullendorf ertüchtigte ihn auf ihrer Gemarkung. Dort müssen sich die Radler rechts halten und kommen dann auf die Querung des neuen Radwegs Aach-Linz – Ruhestetten. Geradeaus über die Querung kommen die Radler auf die L 194. Dort muss links etwa 200 Meter Richtung Ruhestetten gefahren werden, bis zur Einmündung der Radverbindung nach Riedetsweiler. Dort geht es links wieder in Richtung Wald.

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