Erst unterbrach der Lockdown ab März die heiße Phase der direkten Prüfungsvorbereitung, dann wurden die Prüfungen um einige Wochen verschoben. Wie die Zeugnisübergabe und das Ende des Schuljahres aussehen sollten, sei auch an der Internatsschule lange Zeit unklar gewesen. Auf größere Veranstaltungen wie Abiball und Abistreich mussten die Absolventinnen verzichten.

„Out of the woods“ als Motto der Abiturientinnen

Was letztlich stattfinden durfte, war der Abiturgottesdienst in der Kirche St. Bernhard in Wald. Wie die Schule informiert, nahm Schulseelsorger und Religionslehrer Pfarrer Gerhard Müller das Motto der Abiturientinnen: „Out of the woods – aus dem Gröbsten raus“, in seiner Predigt auf: „Out of the woods“ bedeute einerseits Abschluss und Ende, andererseits Neuanfang und Aufbruch. Genau an dieser Stelle ihres Lebens befänden sich die Mädchen gerade, und an diese Stelle würden sie in Zukunft noch öfter kommen.

Gäste sehen Gottesdienstübertragung in der Sporthalle

Die Botschaft des Gottesdienstes habe die Schülerinnen und ihre Familien in diesem Jahr auf besondere Weise erreicht. Denn wegen der Corona-Bestimmungen sei es unmöglich gewesen, Schülerinnen und Eltern zusammen in der Kirche unterzubringen. Stattdessen habe man technisch aufgerüstet und den Gottesdienst in die nahe Sporthalle übertragen, wo die zahlreichen Gäste saßen.

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Viele Absolventinnen erreichen eine Eins vor dem Komma

Im Anschluss an den Gottesdienst nahmen die Schülerinnen in der Sporthalle ihre Zeugnisse, Preise und Ehrennadeln für ehemalige Schülerinnen entgegen. Wie die Schule weiter informiert, können sich Lisa Barlecaj und Marie Horn ganz besonders freuen: Sie erreichten einen Schnitt von 1,0. Mit ihnen kommen insgesamt 28 Mädchen auf einen Notendurchschnitt bis 2,0.

Auszeichnungen und Sonderpreise

Acht Schülerinnen erhalten zudem eine Auszeichnung für besonders gute Leistungen in einzelnen Fächern. Lisa Barlecaj und Elena Kraft, die sich in besonderer Weise für ihre Klassenstufe eingesetzt haben, erhalten den Sozialpreis der Schule.

Jetzt konzentrieren sich die jungen Frauen auf ihre Lehre

Viele Schülerinnen werden Wald jedoch nach dem Abitur noch nicht gleich verlassen. Sie bleiben, um sich auf ihre Handwerkslehre zu konzentrieren und diese im Frühjahr mit dem Gesellenbrief zu beenden, schreibt die Schule.