Mit einer 7-Tages-Inzidenz von mehr als 1000 weist die Gemeinde Wald die absolut höchste Infektionsrate im Landkreis Sigmaringen auf. Dieser extrem hohe Wert ist auf einen Corona-Ausbruch im Pflegeheim St. Bernhard zurückzuführen, denn zahlreiche Bewohner und Mitarbeiter wurden positiv getestet. Vier Bewohner, die Vorerkrankungen aufwiesen, sind mittlerweile an oder mit Corona verstorben, bestätigte Sven Engelberg, Leitung Unternehmenskommunikation und Marketing der Vinzenz von Paul gGmbH Soziale Dienste und Einrichtungen, die die Einrichtung betreibt.

Sicherheits- und Hygienemaßnahmen weiter verstärkt

Aktuell weisen drei Bewohner leichte Symptome wie Husten und Abgeschlagenheit auf. Der Rest der positiv getesteten Bewohner ist derzeit symptomfrei. Gemäß des Pandemieplans der Vinzenz von Paul gGmbH und in enger Abstimmung mit den zuständigen Behörden wurden die Sicherheits-und Hygienemaßnahmen weiter verstärkt.

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Leichte bis mittlere Symptome bei positiv getesteten Mitarbeitern

Die ersten Mitarbeiter kehren diese Woche aus der Quarantäne wieder an ihren Arbeitsplatz zurück. Bisher sind nur leichte bis mittlere Symptome bei den positiv getesteten Mitarbeitern aufgetreten. Die Versorgung der Bewohner war dank des freiwilligen Einsatzes von Mitarbeitern aus und von unseren Einrichtungen und Diensten in den Regionen Sigmaringen und Bad Saulgau nie gefährdet.

Besonderes Seelsorgekonzept wird angeboten

„Wir sind bemüht, die emotionalen Belastungen für Bewohner und Mitarbeiter so gering wie möglich zu gestalten“, versichert Sven Engelberg. Deshalb biete man in den Einrichtungen seit Jahren ein besonderes Seelsorgekonzept an. Dabei haben Bewohner und Mitarbeiter die Möglichkeit, seelsorgerische Angebote wahrzunehmen. Sie reichen vom Einzelgespräch bis zur Krankenkommunion und Sterbebegleitung. Die hohe Akzeptanz zeigt die Notwendigkeit solcher Angebote.

Appell: „Auf Besuche vorerst verzichten“

Angehörige und Freunde werden aktuell gebeten, auf Besuche vorerst zu verzichten. Wobei die Bewohner und Angehörigen auf die aktuellen Einschränkungen bisher sehr verständnisvoll reagieren.