Die Verantwortlichen der Strohpark GbR haben Ende April den so beliebten Strohpark wegen Corona abgesagt. Keine 30 Kunstwerke aus Stroh, kein Festzelt mit Blasmusik vom Feinsten, keine leckeren Speisen und kühle Getränke. Auf all das müssen in diesen Wochen zehntausende Gäste der beliebten Freiluftausstellung verzichten. Und auch die Vereine aus Schwenningen müssen auf ihre Feschtle im Rahmen der Strohpark-Bewirtung verzichten.

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Doch vor wenigen Tagen trafen sich die Organisatoren der im Februar 2020 gegründeten Strohpark GbR zu einer Sitzung im Sportheim, um nochmals über die Zukunft der Großveranstaltung zu beraten. Dabei kamen alle Anwesenden, das sind die Vertreter von Sportverein, Tennisclub, Turnverein, Musikverein, dem Hay-Mountain-Verein, dem Narrenverein Wasserschöpfer, der Ortsgruppe im Schwäbischen Albverein und der Gaumenfreunde (Adlerwirt Martin Dannecker und Metzger Frank Johann Bosch) überein, einige wenige Strohfiguren aus den Vorjahren zusammen mit einem neu geschaffenen Corona-Bär auf der Strohparkwiese neben der Heuberghalle aufzustellen.

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Am Samstag, dem Tag der üblichen Eröffnung war es nachmittags dann soweit. Sieben Strohfiguren wurden aufgestellt. Dazu kam noch ein großes Transparent des Narrenvereines Wasserschöpfer, auf dem auf das Ringtreffen in Schwenningen im Februar 2022 hingewiesen wird.

Der Geschäftsführer der Strohpark GbR und Vorsitzende des Sportvereines Werner Scheuble (schwarzes Shirt) stellte gemeinsam mit den Vorsitzenden des HGV, Steffen Löffler (im Blaumann) und des Tennisclubs, Thomas Blazko (weißes Shirt) auch ein Plakat für das Ringtreffen 2022 auf.
Der Geschäftsführer der Strohpark GbR und Vorsitzende des Sportvereines Werner Scheuble (schwarzes Shirt) stellte gemeinsam mit den Vorsitzenden des HGV, Steffen Löffler (im Blaumann) und des Tennisclubs, Thomas Blazko (weißes Shirt) auch ein Plakat für das Ringtreffen 2022 auf. | Bild: Wilfried Koch

Mit diesem „Mini-Strohpark in Coronazeiten“ möchten die Organisatoren Trost spenden den Besuchern eine Freude bereiten. Nicht auszuschließen, dass in den kommenden Tagen noch einige weitere ehemalige Strohkunstwerke nochmals den Weg auf die Wiese finden werden. „Das Mammut würde den Transport von der Theodor-Groz-Straße auf die Wiese neben der Halle mit Sicherheit nicht überleben“, meinte der noch amtierende HGV-Vorsitzende Steffen Löffler, auf dessen Grundstück auch der Traktor Galösch stand, der jetzt wieder einige Wochen seinen Platz wechselte.

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