Ein neues Loch für ihren Narrenbaum haben die Storzinger Felsadapper vor kurzem gebuddelt und ausbetoniert. Anlass: Auf der bisherigen Festwiese – dem jahrzehntelangen Standort des Narrenbaums – sollen zukünftig möglicherweise einige Bauplätze entstehen.

Aufwändige Arbeiten am alten Platz

Aber nicht nur die Zukunftsplanungen von Gemeinde und Ortschaftsrat waren für die Storzinger Narren ein Grund, nach einem neuen Standort für den Narrenbaum zu suchen. Denn in den vergangenen Jahren hatten die Felsadapper am ursprünglichen Platz des Baumes „mit Problemen des Untergrundes zu kämpfen“, wie Daniel Hagg gegenüber dem SÜDKURIER in Erinnerung ruft. Grund: Der Platz sei über lange Zeit als Zwischenlager von der Baufirma genutzt worden, die das Nahwärmenetz in Storzingen aufgebaut habe: „Er wurde leider nicht wieder richtig hergerichtet“, beklagt Hagg, dass aufwändige Zusatzarbeiten – wie Humus abschieben und später neu verteilen – erforderlich waren, um den Platz nutzen zu können.

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Nachdem inzwischen auch Planungen zur Ausweisung von Bauplätzen auf der Festwiese angelaufen seien, hätten sich die Felsadapper in enger Abstimmung mit Ortschaftsrat und Gemeinde nach einem neuen Platz für den Narrenbaum umgeschaut: „Auf dem gemeindlichen Grundstück gegenüber den Glascontainern sind wir fündig geworden“, freuen sich Hagg und Felsadapper-Chef Benjamin Haug, dass der Platz ideal sei, zumal man dort den Baum beim Aufstellen künftig mit einer Seilwinde sichern könne: „Das erhöht die Sicherheit maßgeblich“.

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Nutzung in der kommenden Fasnet fraglich

Über Vorstandsmitglieder sei es gelungen die Firmen Rebau aus Inzigkofen sowie das Kieswerk Valet & Ott als Sponsoren zu gewinnen, die Schalungselemente, Armierungseisen und Beton lieferten und damit so gut Kosten übernahmen. „Die notwendigen Arbeiten werden von unseren Mitgliedern natürlich ehrenamtlich ausgeführt“, so Daniel Hagg beim Betonieren am vergangenen Wochenende. Ob das neue Narrenbaumloch zur nächsten Fasnet überhaupt genutzt wird, ist angesichts der Corona-Pandemie unklar.

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