Erstmals in Zeiten des Corona-Virus kam der Ortschaftsrat von Glashütte am Dienstagabend zu einer öffentlich Sitzung zusammen. Um die vorgeschriebenen Abstandregelungen einzuhalten, fand die Sitzung in der Glashütter Alpenblickhalle statt. Die war dann auch gleich Thema.

Platzangst musste bei der Sitzung des Glashütter Ortschaftsrates in der Alpenblickhalle niemand haben. Im Bild sind (von links): Lothar Löffler, Holger Severit, Maik Lehn, Alexandra Beer, Alexander Ruf, Christoph Riester und Mathias Unger.
Platzangst musste bei der Sitzung des Glashütter Ortschaftsrates in der Alpenblickhalle niemand haben. Im Bild sind (von links): Lothar Löffler, Holger Severit, Maik Lehn, Alexandra Beer, Alexander Ruf, Christoph Riester und Mathias Unger. | Bild: Gerd Feuerstein

Von allen Angesprochenen gab es eine Zusage

Ortsvorsteherin Alexandra Beer ließ zunächst wissen, dass der Anschaffung eines Defibrillators für die Alpenblickhalle nichts mehr im Wege stehe. Erfreulicherweise hätten sich zahlreiche Vereine und Glashütter Gewerbetreibende bereit erklärt, das Vorhaben durch eine Spende zu unterstützen: „Es hat mich keiner ohne eine Zusage weggeschickt“, freute sie sich.

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Vergabe der Arbeiten am 29. Juni im Gemeinderat

Ebenso erfreulich war ihre Mitteilung, dass die uralten Heizungen in der Alpenblickhalle und im Glashütter Bürgerhaus noch in diesem Jahr durch eine neue Pelletheizung ersetzt würden: „Der Einbau ist für September/Oktober vorgesehen“, ließ sie wissen und zeigte auf, dass die neue Heizung im Keller der Alpenblickhalle eingebaut, und das Bürgerhaus künftig vor dort aus mitversorgt werde, wobei die notwendigen Grabarbeiten vom Bauhof ausgeführt würden. Wie Bürgermeister Maik Lehn berichtete, sei die Vergabe der Arbeiten in der nächsten Gemeinderatssitzung am 29. Juni geplant. Entsprechende Angebote lägen vor und würden derzeit geprüft: „Wir werden sicher deutlich unter unserem Haushaltsansatz von 140 000 Euro bleiben“, sagte Lehn und freute sich auch über einen „ordentlichen Zuschuss des Bundes“, der für das Heizen mit erneuerbaren Energien gewährt würde: „Mit dem Einbau sparen wir künftig nicht nur Kosten, sondern tun auch was für den Klimaschutz“, betonte das Gemeindeoberhaupt.

Anregung eines Zuhörers zur Stromversorgung

Aus den Zuhörerreihen regte Ralf Schachtschneider an, zusammen mit der Verlegung von Heizungsrohren auch die Stromversorgung für das Bürgerhaus zu überdenken: „Zumindest Leerrohre sollten da mit verlegt werden“.

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