Viele personelle Veränderungen gab es in den vergangenen Wochen in der Nachbarschaftsgrundschule (NSG) Schwenningen. Die frühere Schulleiterin Michaela Maucher gab ihr Amt nach der Geburt ihres Kindes auf. Der neue Schulleiter wird erst im Herbst 2021 sein Amt antreten, informierte der kommissarische Schulleiter Michael Klie in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats im Saal des Feuerwehrhauses.

Als kommissarischer Schulleiter 2020/21 informierte Klassenlehrer Michael Klie den Gemeinderat über die aktuelle Situation der Schule.
Als kommissarischer Schulleiter 2020/21 informierte Klassenlehrer Michael Klie den Gemeinderat über die aktuelle Situation der Schule. | Bild: Wilfried Koch

Stundenweise vier neue Lehrkräfte

Michael Klie stellte die Entwicklung der NSG dar. Man zählt inzwischen 72 Schüler, die einzügig in den vier Grundschulklassen unterrichtet werden. 17 Schüler kommen aus den Ortsteilen Hausen im Tal, Thiergarten, Langenbrunn und Neidingen vom Nachbarort Beuron sowie ein Schüler aus Bärenthal. Neben den vier Klassenlehrern sind weitere vier neue Lehrkräfte, teilweise stundenweise im Dienst. Die neuen Kolleginnen sind als Klassenlehrer der zweiten und dritten Klasse sowie als Fachlehrer Kunst, Musik, Sachunterricht, Sport, Schwimmen und Englisch im Einsatz. Der Pflichtunterricht von 102 Stunden sei ab 9. November durch die Versorgung mit 104 Lehrerstunden gewährleistet. Hinzu kämen noch 28 Stunden, die nicht für den Präsenzunterricht eingesetzt werden können. Ab kommender Woche habe die Schule außerdem zwei Förderstunden zur Verfügung, die man für Lese-Rechtsschreib-Schwäche (LRS) und den Förderbereich Mathematik nutzen werde. Michael Klie freute sich in Bezug auf die Corona-Maßnahmen: „Ich finde es ganz toll, dass die Schule offen bleiben soll“. Große Unterstützung erhielt das Lehrerkollegium seitens des Elternbeirates, bei dem sich Klie bedankte.

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Tablets für die Schüler fehlen noch

In Bezug auf den sich auf dem Weg befindlichen Medienentwicklungsplan des Lehrinstitutes seien Lehrer Martin Sedlacek und Bürgermeisterin Roswitha Beck dauernd im Gespräch. Bereits jetzt seien die Beamer in den vier Klassenzimmern mit Leinwand und Verkabelung sowie ein Farblaserdrucker mit Laptop im Lehrerzimmer installiert. „Es fehlen noch die Tablets für die Schüler und deren Installation“, ergänzte Klie. Beck erklärte, dass die Firma Hamcos damit beauftragt sei: „Ich bin zuversichtlich, dass bis Jahresende alle Zuschüsse abgerufen werden können.“

Gute Zusammenarbeit von Gemeinde und Schule

Klie dankte der Gemeinde für die gute Zusammenarbeit und äußerte einige Wünsche bezüglich der Finanzierung der neuen Farbgestaltung der Klassenzimmer. Auch Beck sprach von guten Beziehungen und nannte beispielhaft die verlässliche Grundschule sowie die bestens installierte Schülerbetreuung. Die Gemeinde sei froh, dass man gemeinsam mit den auswärtigen Kindern die Schülerzahlen liefern könne, die zum Erhalt der Schule so wichtig seien. Besonders nannte Beck die vielen Kinder aus Hausen im Tal.