Einen Generationswechsel an der Spitze des Vereins haben die Sportschützen des SSV Glashütte vor wenigen Tagen bei ihrer Hauptversammlung in der Alpenblickhalle vollzogen. Mit Nils Pietruszka übernahm ein Eigengewächs der Sportschützen für die kommenden drei Jahre das Amt des Vorsitzenden, das zuletzt von Herbert Beer geleitet wurde.

Abstand war kein Problem: In der gut besuchten Alpenblickhalle konnten die Glashütter Sportschützen ihre Hauptversammlung unter den Bedingungen der Corona-Pandemie abhalten, was im Schützenhaus nicht möglich gewesen wäre.
Abstand war kein Problem: In der gut besuchten Alpenblickhalle konnten die Glashütter Sportschützen ihre Hauptversammlung unter den Bedingungen der Corona-Pandemie abhalten, was im Schützenhaus nicht möglich gewesen wäre. | Bild: Gerd Feuerstein

Beer, der – nach eigener Aussage – vor zweieinhalb Jahren nach dem damals überraschenden Rücktritt von Alexander Hersam zu diesem Amt gekommen sei „wie die Jungfrau zum Kind“, lobte sein Vorstandsteam und die Glashütter Bürger „über den Schellenkönig“. Ihm sei damals von allen Seiten Unterstützung zugesagt worden: „Und ich muss sagen, alle haben Wort gehalten“. Beer listete kurz die wichtigsten Maßnahmen in seiner kurzen Amtszeit auf. Größter Brocken sei die sogenannte „Regelprüfung“ durch das Landratsamt gewesen, hinter der sich ein 200-seitiges Gutachten mit unzähligen Punkten verbarg, die es zu erledigen galt. Viele Helfer und Firmen seien dem Verein dabei beigestanden. Eine „Mammutaufgabe“ mit mehr als 100 Helfern sei die Bewirtung beim Stettener Sommertheater gewesen, was ohne den Einsatz von Sonja und Wolfgang Lemke „nie und nimmer zu stemmen“ gewesen wäre, sowie die Beteiligung an der 550-Jahr-Feier des Ortsteils. Nicht zuletzt listete Beer hohe Investitionen in und um das Schützenhaus auf. „In absehbarer Zeit steht ein neues Dach für den Luftgewehrschießstand an“, machte Beer deutlich.

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Schriftführer Jürgen Hafner berichtete von 43 Veranstaltungen allein im Schützenhaus. Manfred Hahnke gab einem Einblick in den Sport- und Jugendbereich mit Übergabe der gewonnenen Medaillen. Nils Pietruszka berichtete über die Finanzen. Er hatte die Kassenführung 2019 kommissarisch übernommen. Er vermeldete ein kleines Defizit.

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Sie durften sich über verdiente Ehrungen und hohe Auszeichnungen freuen (von links): Stefanie Straub, Alfred Schachtschneider, Manfred Hahnke, Elfriede und Reinhard Müller, Ralf Schachtschneider, Bettina Straub, Sonja und Wolfgang Lemke, Joachim Löffler und der neue Vorsitzende Nils Pietruszka.
Sie durften sich über verdiente Ehrungen und hohe Auszeichnungen freuen (von links): Stefanie Straub, Alfred Schachtschneider, Manfred Hahnke, Elfriede und Reinhard Müller, Ralf Schachtschneider, Bettina Straub, Sonja und Wolfgang Lemke, Joachim Löffler und der neue Vorsitzende Nils Pietruszka. | Bild: Gerd Feuerstein

Bei den Wahlen wurde Nils Pietruszka einstimmig zum neuen Vorsitzenden gekürt. Seine Funktion als Schatzmeister übernimmt Matthias Unger kommissarisch. Bestätigt wurden Schriftführer Jürgen Hafner und Manfred Hahnke als Sport- und Jugendwart sowie als Bogenreferent. Neue Beisitzerin ist Stefanie Straub, die Jan Seyfried ersetzt. Zu Revisoren wurden Bettina und Thomas Straub bestimmt. Nach 20 Jahren schied Sonja Lemke als stellvertretende Jugendwartin aus, wofür sich kein Nachfolger fand. Oberschützenmeister Reinhard Müller und Pietruszka zeichneten am Schluss zahlreiche verdiente Schützen aus.

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