Im Beisein zahlreicher Zuhörer und Bauinteressenten musste sich der Stettener Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung erneut mit dem Bebauungsplan „Schuppengebiet an der Neidingerstraße“ auseinandersetzen. Wie Bürgermeister Maik Lehn wissen ließ, habe es die Telekom in der ersten Anhörungsrunde „leider versäumt“ auf die vorhandene Kupfer- und Glasinfrastruktur hinzuweisen, die durch den geplanten Bauplatz Nr. 1 verlaufe. Dies sei erst in der zweiten Anhörungsrunde geschehen. Wie Lehn wissen ließ, seien die Leitungen bislang auch nicht grundbuchrechtlich abgesichert. Trotzdem müsse der Bestand und Betrieb der vorhandenen Telekommunikationsleitungen „natürlich weiterhin gewährleistet bleiben“. Insofern sei eine weitere, allerdings beschränkte, Beteiligung der Öffentlichkeit durchzuführen.

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Parallel, so erläuterte das Gemeindeoberhaupt, soll in Abhängigkeit von der Witterung vor Ort mittels Schürfungen der genaue Verlauf der Leitung festgestellt werden: „Wir wollen damit genau klären, wo die Leitungen verlaufen“, erläuterte Lehn und ergänzte, dass sich dabei eventuell Möglichkeiten zeigten, die Leitungen komplett zu verlegen, so dass es der betreffende Bauplatz keinen Einschränkungen mehr unterliege. Letztlich stimmte der Gemeinderat den Abwägungen der eingegangenen Stellungnahmen zu, billigte den geänderten Entwurf des Bebauungsplanes und beauftragte die Verwaltung, die beschränkte Beteiligung der Öffentlichkeit durchzuführen.

Änderung im Flächennutzungsplan nötig

Schließlich stimmte das Gremium im Zusammenhang mit dem auszuweisenden „Schuppengebiet“ auch einer punktuellen Änderung des bestehenden Flächennutzungsplanes zu und empfahl den zuständigen Mitgliedern des gemeinsamen Ausschusses der vereinbarten Verwaltungsgemeinschaft Stetten a.k.M./Schwenningen, die nötigen Beschlüsse zu fassen.