In Sachen Bedarfsplanung für den Haushalt des kommenden Jahres hat sich der Storzinger Ortschaftsrat bei seiner jüngsten Sitzung einerseits bescheiden gegeben, andererseits aber auch zwei klare Forderungen gestellt. So sollen der Ausbau der Schneckenbergstraße und die Überplanung der Festwiese zur Ausweisung von Bauplätzen im Jahre 2021 „endlich zur Umsetzung kommen“, wie Ortsvorsteher Bruno Pozzi es formulierte. Die Aussichten dafür seien „so gut wie nie zuvor“, informierte Pozzi sein Gremium.

Verringerter Aufwand durch Wegfall des Kanals

Er erinnerte, dass der Ausbau der Schneckenbergstraße seit „gefühlten Jahrzehnten“ auf der Wunschliste des Ortschaftsrates stehe und zuletzt im laufenden Jahr „wieder mal verschoben“ worden war: „Inzwischen läuft aber die Vorplanung“, berichtete er, dass die Straße ohne Kanal ausgebaut werden soll, nachdem alle rechts am Hang liegenden Anlieger ihre Abwässer „nach unten“ entsorgten. Bekanntlich hatte es von Seiten der Gemeinde Bestrebungen gegeben, eventuell auch links der Straße einige Bauplätze auszuweisen, was jedoch an den dort ausgewiesen Schutzgebieten scheiterte: „Durch Wegfall des Kanals verringert sich natürlich der Aufwand“, gab sich Pozzi hoffnungsvoll, dass der Ausbau ins Rollen käme.

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Auch in Sachen „Überplanung der Festwiese zum Zwecke einer späteren Bebauung“, berichtete der Ortsvorsteher von positiven Signalen. Zwar erinnerte er noch einmal, dass auf dem Gelände eine Baulast „von 17 Parkplätzen für die Weckensteinhalle“ läge, die noch anderweitig verplant werden müssten. Ebenso müsse eine über das Gelände verlaufende Abwasserleitung verlegt werden, was nach seinen Ausführungen „durchaus machbar“ sei. Doch sei die Festwiese nicht vom laufenden Verfahren des Starkregenwassermanagements betroffen, so dass er vorschlage, für deren Überplanung 25 000 Euro in den Haushalt 2021 einzustellen. In der kurzen Diskussion machten die Räte zwar deutlich, dass es noch weitere Aufgaben zu erfüllen gäbe, „wie beispielsweise eine Art Rundweg im Friedhof“, den Daniel Hagg gerne in die Bedarfsplanung aufgenommen hätte. Doch bestand am Ende auch Einigkeit, dass die Kassen in Zeiten von Corona „nicht überstrapaziert“ werden könnten. Beiden Anträgen wurde zugestimmt.

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