Der Gemeinderat hat die zweite Änderung des Bebauungsplanes „Unterm Lau – Laubühl„ gemäß Paragraf 10 des Baugesetzbuches als Satzung beschlossen. Die Verwaltung wird beauftragt, den Bebauungsplan und die örtlichen Bauvorschriften öffentlich bekannt zu machen. Damit steht den Bauabsichten eines Schwenninger Brüderpaares auf dem 4013 Quadratmeter großen Areal an der Talstraße nichts mehr im Wege.

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Lagerhalle für Brennholz

Das von der Gemeinde erworbene Grundstück soll für die künftigen Erwerber geteilt und einer verdichteten Bebauung mit zweigeschossiger Bauweise zugeführt werden. Auf der östlichen Hälfte soll ein Wohngebäude mit einer gewerblich genutzten, offenen Lagerhalle entstehen, hauptsächlich zur Unterbringung von gebündeltem Brennholz.

Untertags Verkehr mit Staplern und Ladern

Das Lärmaufkommen beschränke sich dabei im Wesentlichen auf den an- und abfahrenden Verkehr und den innerbetrieblichen Fahrverkehr mit Staplern und Ladern während der Tageszeit. Die weitere Aufbereitung des Brennholzes selbst soll wie bisher im nahegelegenen Gewerbegebiet Hausertal erfolgen.

Anbindung über Bühl- und Talstraße geplant

Auf der westlichen Hälfte soll ein Wohnhaus gebaut werden. Die Baugrenzen werden erweitert und die Firstrichtungen sind frei wählbar. Die Bebauungsplanänderung wird nach Paragraf 13a des Baugesetzbuches im beschleunigten Verfahren durchgeführt. Die verkehrsmäßige Anbindung erfolgt über die fertig ausgebauten Ortsstraßen Bühlstraße und Talstraße.

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Keine Stellungnahmen von privat

Zuvor hatte sich das Gremium gemeinsam mit Planer Hubert Wesner aus Meßstetten mit den eingegangenen Stellungnahmen der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange beschäftigt. Von privater Seite sind nach Auskunft von Bürgermeisterin Roswitha Beck keine Stellungnahmen eingegangen.

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Keine Erdwärmesonden erlaubt

Das Landratsamt Sigmaringen, Abteilung Wasserrecht, wies darauf hin, dass die Nutzung von Erdwärmesonden zu Heiz- und Kühlzwecken nicht erlaubt sei. Besonders betonte die Naturschutzbehörde, dass speziell Einbauten in den Boden wie Folien und Steinaufschüttungen vermieden werden sollten.

Behörde empfiehlt Sichtdreiecke

Abgelehnt hat der Gemeinderat die Empfehlung der Straßenverkehrsbehörde, im Bereich der Einmündung Bühlstraße/Talstraße und bei Anbindung an die Bühlstraße zusätzlich Sichtdreiecke vorzusehen. Der Gemeinderat meinte dazu, es handele sich um innerörtliche, zum Anbau bestimmte Ortsstraßen. Im gesamten restlichen Bereich der Talstraße seien Zufahrten ohne Einschränkungen möglich.

Insgesamt fasste der Rat den Beschluss: Die eingegangenen Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange werden entsprechend der Sitzungsvorlage zur Kenntnis genommen, berücksichtigt oder zurückgewiesen.

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