Mehrere tausend Euro hat seit Anfang des Jahres ein Betrüger ergaunert, der sich bei einer 65-jährigen Frau als Mitarbeiter und Soldat der UN-Sicherheitsbehörde ausgegeben hat. Der unbekannte Tatverdächtige und die Seniorin lernten sich über eine Partnerbörse im Internet kennen. Die Frau fasste zunächst Vertrauen zu dem Mann und überwies ihm einen vierstelligen Euro-Betrag, informiert die Polizei. Eine weitere Geldforderung im fünfstelligen Euro-Bereich kam der Frau jedoch verdächtig vor, weshalb sie einen Ausweis anforderte und diesen bei der Botschaft überprüfen ließ. Der Pass stellte sich schließlich als eine Fälschung heraus. Dies schreckte den Tatverdächtigen jedoch nicht ab, weshalb er weitere Forderungen wegen angeblichen finanziellen Notlagen stellte. Der Polizeiposten Stetten am kalten Markt hat die Ermittlungen aufgenommen und warnt in diesem Zusammenhang vor Betrugsmaschen dieser Art. Beim sogenannten „Scamming“ versprechen Betrügerbanden unter anderem die große Liebe. Sie machen ihre Opfer emotional abhängig und versuchen so, an deren Erspartes zu gelangen. Weitere Informationen und Tipps erhalten Sie unter www.polizei-beratung.de oder bei der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle unter Tel. 07571/104-302.