Mit einer tollen Abschlussparty feierten sich die Erfinder der "Ideen aus Stroh" im Festzelt selbst und blickten dabei auf einen herausragenden Strohpark zurück. Für die musikalische Unterhaltung sorgte überraschend die achtköpfige "Jen-Tak-Kapella" mit stimmungsvoller Blasmusik. Der Handels- und Gewerbeverein (HGV) als Veranstalter der 37-tägigen Mammutveranstaltung ehrte wie immer seine Strohbinder mit Bildern ihrer Kunstwerke sowie einem Baukostenzuschuss für die Auslagen.

Mit stolzen 250 von 260 möglichen Punkten gewann der Tennisclub Schwenningen im Jahr seines 40. Vereinsjubiläums mit dem Schwenninger Urviech namens Teniludus Colossus Saurus, kurz Ludi den Strohpark 2018.
Mit stolzen 250 von 260 möglichen Punkten gewann der Tennisclub Schwenningen im Jahr seines 40. Vereinsjubiläums mit dem Schwenninger Urviech namens Teniludus Colossus Saurus, kurz Ludi den Strohpark 2018. | Bild: Wilfried Koch

HGV-Vorsitzender Steffen Löffler wurde assistiert von seinem Stellvertreter Vinzenz Greber sowie von Rebekka Glückler, die sich wieder um die sechzehn Strohobjekte der Kinder kümmerte. Mit Urkunden, Medaillen, Freigetränken, einer Badkap-Eintrittskarte und ebenfalls einem Baukostenzuschuss dankte Rebekka Glückler insgesamt 47 Kindern und Jugendlichen im Alter zwischen drei und sechzehn Jahren.

47 Kinder bauen sechzehn Strohfiguren. Die Verantwortliche für die Strohkunstwerke der Kinder beim HGV Schwenningen, Rebekka Glückler (hinten links) ehrt die Nachwuchsstrohbinder mit Medaillen, Urkunden, Gutscheinen fürs Badkap und mit einem Baukostenzuschuss.
47 Kinder bauen sechzehn Strohfiguren. Die Verantwortliche für die Strohkunstwerke der Kinder beim HGV Schwenningen, Rebekka Glückler (hinten links) ehrt die Nachwuchsstrohbinder mit Medaillen, Urkunden, Gutscheinen fürs Badkap und mit einem Baukostenzuschuss. | Bild: Wilfried Koch

Besondere Dankesworte richtete der HGV-Chef Steffen Löffler an die Adresse der beiden Strohparkwirte Frank Johann Bosch und Martin Dannecker, ohne deren Regie als Heuberger Gaumenfreunde das Spektakel sicherlich nicht diesen großen Erfolg gehabt hätte, wie er festhielt. Immerhin hätten die beiden Wirte neben ihrer hervorragenden Verköstigung zwölf musikalische Höhepunkt im Strohpark-Programm organisiert, bei denen die Besucher stets ohne Eintritt mitfeiern konnten. "Extrem viele Besucher und ein Wetter, wie für uns gemacht, sorgten wieder für einen sehr schönen Strohpark. Vermutlich war dieser sogar der Beste seit Jahren", lautete die Bilanz von Löffler.

Engagement aller Mitwirkenden

Ohne das Engagement der Strohbinder sei die Großveranstaltung aber nicht machbar. "Genau dieses Engagement aller Mitwirkenden ist es, was unseren Strohpark und unsere Gemeinde über die Grenzen des Heubergs hinaus bekannt macht", lobte er. Alle, die sich besonders hervortaten, erhielten vom HGV-Vorsitzenden ein schönes Erinnerungsbild mit allen vierzehn Strohfiguren der Erwachsenen.

Bei der After-Strohpark-Party werden die Strohbinder mit Bildern ihrer Kunstwerke sowie einem Baukostenzuschuss geehrt. Das Bild zeigt, jeweils von links, vorn: Martin Glückler (AH Sportverein), Leo Greber (Gesangverein Eintracht), Helmut Bosch (Kochlehrer), Elke Weber (Turnverein) und Dennis Gutschmann (Heuberger Gaumenfreunde). In der zweiten Reihe: Maria Siber, Wilfried Siber und Ulrike Stark (Tennisclub), Susanne Schwanz (Lauftreff), Marcus König (Narrenverein Wasserschöpfer) und mit dem Pokal für das größte Objekt, Strohparkwirt Frank Johann Bosch (Heuberger Gaumenfreunde). Hinten: Strohparkguide Emil Laschinger, Alexander Steidle (Landjugend KLJB), Michael Steidle (Hay Mountain), den Vorsitzendenden des Handels- und Gewerbevereines Steffen Löffler, Adrian Stier (Musikverein), Vinzenz Greber (Firma Greber Bau), Marcus Siber (Feuerwehr), seine Tochter Pia Siber und Larissa Beck (Jugendraum). <em>Bilder: Wilfried Koch</em>
Bei der After-Strohpark-Party werden die Strohbinder mit Bildern ihrer Kunstwerke sowie einem Baukostenzuschuss geehrt. Das Bild zeigt, jeweils von links, vorn: Martin Glückler (AH Sportverein), Leo Greber (Gesangverein Eintracht), Helmut Bosch (Kochlehrer), Elke Weber (Turnverein) und Dennis Gutschmann (Heuberger Gaumenfreunde). In der zweiten Reihe: Maria Siber, Wilfried Siber und Ulrike Stark (Tennisclub), Susanne Schwanz (Lauftreff), Marcus König (Narrenverein Wasserschöpfer) und mit dem Pokal für das größte Objekt, Strohparkwirt Frank Johann Bosch (Heuberger Gaumenfreunde). Hinten: Strohparkguide Emil Laschinger, Alexander Steidle (Landjugend KLJB), Michael Steidle (Hay Mountain), den Vorsitzendenden des Handels- und Gewerbevereines Steffen Löffler, Adrian Stier (Musikverein), Vinzenz Greber (Firma Greber Bau), Marcus Siber (Feuerwehr), seine Tochter Pia Siber und Larissa Beck (Jugendraum). | Bild: Wilfried Koch

Dann stieg die Spannung, als es zur Prämierung kam. Zunächst erhielt jeder wieder ein Bild seines eigenen Strohkunstwerks sowie den Baukostenzuschuss, der aus den Gaben der Besucher im Strohpark-Spendenkässle finanziert wurde. Das größte Objekt bei der diesjährigen Veranstaltung war die Hängebrücke der Heuberger Gaumenfreunde. Dafür gab es den Pokal und Sekt sowie ein Spanferkel.

Die Prämierung wurden am 1. September von 26 Personen, überwiegend von den Albvereinen aus Irndorf und Hausen im Tal kommend, vorgenommen. Mit 250 von 260 möglichen Punkten siegte dabei ganz klar der Tennisclub Schwenningen mit seinem "Teniludus Colossus Saurus", kurz Ludi genannt, dem Schwenninger Urviech, das sogar Rauch aus seinen Nüstern blies. Platz zwei belegte mit 235 Punkten die Hängebrücke der Heuberger Gaumenfreunde vor dem Weinfass vom Narrenverein Wasserschöpfer mit 231 Punkten.

Auf den weiteren Plätzen folgten der Saustall vom Turnverein (225), die Skisprungschanze vom Sportverein (219) und der Brunnen vom Gesangverein (212). Wie bei jeder After-Strohpark-Party spendierten die beiden Festwirte Frank Johann Bosch und Martin Dannecker allen Anwesenden ein warmes Essen. Die Getränke wurden für einen Euro an die Erwachsenen veräußert. Nun beginnt die strohparklose Zeit. Doch am 7. September 2019 soll die dann 23. Freiluftausstellung auf der Strohparkwiese eröffnet werden, vorausgesetzt die Strohbinder haben wieder neue Ideen aus Stroh. Und daran zweifelt keiner.