Auch zur 35. Auflage des traditionellen Mensch-Ärgere-Dich-Nicht-Turniers der Felsadapper Storzingen traten im Gemeindehaus Weckenstein wieder zahlreiche Spieler an, von denen es keiner unversucht lassen wollte, den begehrten Wanderpokal an diesem Abend mit nach Hause zu nehmen.

Volle Hütte, super Stimmung: Beim traditionellen Mensch-ärgere-dich-nicht-Turnier der Storzinger „ D`Felsadapper waren wieder viele Spieler am Start.
Volle Hütte, super Stimmung: Beim traditionellen Mensch-ärgere-dich-nicht-Turnier der Storzinger „ D`Felsadapper waren wieder viele Spieler am Start. | Bild: Gerd Feuerstein

Insgesamt 32 begeisterte Mensch-ärgere-Dich-nicht-Spieler waren heuer am Start, um sich im traditionsreichen Turnier der Felsadapper zu messen. An acht Spielbrettern wurde in drei Runden gewürfelt, geputzt, sich geärgert beziehungsweise gefreut und schnellstmöglich versucht seine Kegel ins Ziel zu bekommen. Am Ende der Runden wurden die Spielstände gesammelt und die besten vier jeweils bekanntgegeben.Jeder Kegel im Ziel schlägt mit zehn Punkten zu Buche, für jeden Kegel am Start werden dagegen zehn Punkte abgezogen und jeder geputzte Kegel schlägt mit einem Punkt zu Buche. Die verschärften Turnierregeln brachten die Teilnehmer zum schwitzen und mancher Spieler versuchte, einer drohenden Dehydrierung durch das eine oder andere Kaltgetränk vorzubeugen.

Christoph Letsch gegen Andreas Ehrhardt

Gegen 23.30 Uhr, nach Bekanntgabe der Punktestände der dritten Runde, trafen sich die vier besten Spieler zum Finale. Ein Kopf-an-Kopf-Rennen lieferten sich Christoph Letsch und Andreas Ehrhardt. Dabei ging es dem Publikum hauptsächlich darum, ob der begehrte Pokal in Storzingen bleibt oder nach Stetten wandert. Christoph Letsch hatte schließlich den benötigten Einser und entschied den ersten Platz für sich. Der Pokal blieb in Storzingen.

Trostpreis für Caroline Ehrhardt

Andreas Ehrhardt konnte danach den letzten Kegel in das Ziel schicken und holte sich den zweiten Platz. Die Plätze drei und vier wurden aufgrund starker Erschöpfung der beiden verbleibenden Finalisten Alexander Mors und Marcel Haug nicht mehr bis zum Schluss ausgespielt und beide teilten sich den dritten Rang. Der Trostpreis für den letzten Platz ging heuer an Caroline Ehrhardt, die trotz eines positiven Punktestandes letzte im Mensch-Ärgere-Dich-Nicht-Turnier wurde.