Mit seiner Skibörse hat der Stettener Skiclub die Wintersaison eingeläutet. Passend zum Anlass war am Vortag der erste Schnee gefallen, sodass viele Besucher in den großen Saal des Soldatenheims strömten, um das eine oder andere Schnäppchen zu machen.

Skischulleiter Thomas Neusch war mit dem Verlauf der Skibörse recht zufrieden: „Das Wetter hat uns natürlich in die Karten gespielt.“
Skischulleiter Thomas Neusch war mit dem Verlauf der Skibörse recht zufrieden: „Das Wetter hat uns natürlich in die Karten gespielt.“ | Bild: Gerd Feuerstein

Nach dem goldenen Oktober sind die Temperaturen inzwischen deutlich zurückgegangen und so fiebern die Verantwortlichen des Skiclubs mit Spannung dem Winter entgegen. Lifte und Pistenwalzen sind längst wieder hergerichtet, gepflegt und gewartet. Und auch die schmucke Skihütte des SC ist für den Ansturm der Brettlfans gerüstet. Viele dieser Aktivitäten laufen im Hintergrund ab. Doch spätestens wenn der Termin für die Skibörse bekannt gemacht wird, kommt auch den Bürgern in den Sinn, dass der nächste Winter vor der Tür steht. Dann wird es Zeit, sich über die eigene Ausrüstung Gedanken zu machen. Die Skibörse ist dafür geradezu ideal. „Die Vorbereitungen sind für uns fast schon ein Selbstläufer“, erzählt Thomas Neusch im Gespräch dem SÜDKURIER. Der junge Chef der Stettener Skischule lobt sein Team: „Da weiß jeder, wie die Sache läuft und welche Aufgaben er schultern soll“, so Neusch.

Mit Unterstützung von Skischulleiter Thomas Neusch (links) finden die Zwillingen Magnus und Mara die passende Ausrüstung. Da ist auch Vater Alexander Arnold rundum zufrieden.
Mit Unterstützung von Skischulleiter Thomas Neusch (links) finden die Zwillingen Magnus und Mara die passende Ausrüstung. Da ist auch Vater Alexander Arnold rundum zufrieden. | Bild: Gerd Feuerstein

Für einige Skilehrer stünden demnächst Fortbildungskurse im Pitztal auf dem Programm, um das Fahrkönnen auf den neuesten Stand zu bringen. Ferner sei man bestrebt die Skilehrer-Anwärter voranzubringen. Bei derzeit 26 aktiven Lehrkräften sei man permanent bemüht, junge Nachwuchskräfte in den Lehr- und Ausbildungsbetrieb zu integrieren: „Gerade aus dem Bereich unserer jungen Rennläufer versuchen wir Nachwuchs für die Skischule heranzuziehen“, sagt Neusch. Mit dem Angebot bei der Skibörse zeigte er sich sehr zufrieden: „Wir haben ein gut sortiertes Equipment anzubieten.“

Das könnte Sie auch interessieren

Das zeigte der große Andrang, als die Tür um 14 Uhr endlich geöffnet wurde. Im Nu füllte sich der Saal und die meisten Schnäppchenjäger schienen genau zu wissen, wonach sie suchen. Unter der kundigen Beratung vieler Skilehrer fiel die Entscheidung zum Kauf meist recht schnell.

Das könnte Sie auch interessieren

Gleichwohl wurden die ausgewählten Artikel stets einem kritischen Blick unterzogen oder noch mit anderen Skiern verglichen, bevor der Kauf perfekt gemacht wurde. Natürlich hatte auch der Nachwuchs oft ein gewichtiges Wörtchen mitzureden. Immerhin sind die gekauften Artikel meist für Sohnemann, Tochter oder die Enkel gedacht, die damit „natürlich unbedingt einverstanden sein müssen“, wie Vater Alexander Arnold schmunzelnd anfügt. Derweil strahlten seine beiden Zwillinge Magnus und Mara über alle Backen, was darauf schließen lässt, dass sie mit der Wahl sehr zufrieden waren.