Der schneereiche Winter hat den Wintersportlern in Stetten a.k.M. in der vergangenen Saison 30 Lifttage am heimischen Hang beschert. Auch sportlich konnte der Skiclub (SC) Stetten a.k.M. Lorbeeren sammeln, berichtete Vorsitzender Martin Löffler in der Hauptversammlung. Finanziell steht der Club ebenfalls gut da, abgesehen von einem kleinen Minus, das laut Kassenwartin Sonja Dreher dem Jubiläumsfest zum 50-jährigen Bestehen im vergangenen Jahr geschuldet war.

Das könnte Sie auch interessieren

Allerdings drohen am sonst so blauen Himmel der Stettener Skifahrer in der Ferne dunkle Wolken, die das finanzielle Polster der Vereinskasse aufweichen könnten. Denn Pistenbullifahrer Rainer Laubhahn meldete sich zu Wort und kündigte drohendes Ungemach an.

Zeitaufwändige Reparaturen waren nötig

Der Pistenbulli und die Pistenwalze, das eine Gerät 26 Jahre alt, das andere 38, hätten in der vergangenen Saison Schwierigkeiten gemacht, die zeitaufwändige Reparaturen nach sich gezogen hätten. „Auch meine eigene biologische Verfügbarkeit – ich bin immerhin auch schon 77 – ist nicht unbegrenzt“, fügte der Mechaniker nicht ohne hintergründigen Humor hinzu.

Das könnte Sie auch interessieren

Deshalb riet er dem Vorstand, mittelfristig über die Anschaffung eines „neuen“ gebrauchten Raupenfahrzeugs zur Pistenpräparierung nachzudenken. Auch für ihn selber solle nach Ersatz gesucht werden, „am besten gleich zwei Personen“, die er in den nächsten zwei Jahren gründlich einlernen könnte. Der Vorsitzende sprach dem tüchtigen Ruheständler seinen Dank dafür aus, dass er dies so offen in der Hauptversammlung angesprochen hat. „So bekommt jeder mit, was hinter dem Schneevergnügen am eigenen Hang noch so steckt“, sagte Löffler.

Die Geehrten des Stettener Skiclubs (von links): Vorsitzender Martin Löffler, Helmut Mogg, Egon Schweikart für 50 Jahre, Kevin Hamberger für 25 Jahre, Hugo Neusch (50), Andreas Gess (25), Werner Bubser (50), Fritz Metzger (50), Vizevorsitzende Christine Unger, Herrmann Dreher (50). Kniend: Christine Mogg (25), Ehrenvorsitzender Karl-Heinz Decker und Helmut Bürk, beide ebenfalls für 50 Jahre.
Die Geehrten des Stettener Skiclubs (von links): Vorsitzender Martin Löffler, Helmut Mogg, Egon Schweikart für 50 Jahre, Kevin Hamberger für 25 Jahre, Hugo Neusch (50), Andreas Gess (25), Werner Bubser (50), Fritz Metzger (50), Vizevorsitzende Christine Unger, Herrmann Dreher (50). Kniend: Christine Mogg (25), Ehrenvorsitzender Karl-Heinz Decker und Helmut Bürk, beide ebenfalls für 50 Jahre. | Bild: Susanne Grimm

Respekt und Anerkennung zollte der Vorsitzende unter anderem auch Manfred Bücheler für seine treuen Dienste als Lifttechniker, Hans-Peter Nolle, der seit 1998 die Geschäftsstelle leitet, Helmut Bürk, der für die Liftkasse verantwortlich ist, und der Gemeinde, die die Jugendarbeit des Vereins mit der Vereinsförderung unterstützt.

Die jungen Sportler (von links) Johannes und Moritz Unger sowie Leni und Johannes Dreher.
Die jungen Sportler (von links) Johannes und Moritz Unger sowie Leni und Johannes Dreher. | Bild: Susanne Grimm

Anschließend wurden langjährige Mitglieder und erfolgreiche Jugendsportler geehrt. Für besondere sportliche Leistungen erhielten Johannes und Moritz Unger sowie Johannes Dreher eine Einladung des Schwäbischen Skiverbands. Die Bezirkscupsiegerin in der Klasse U16, Leni Dreher, wurde geehrt und erhielt, wie ihre Kameraden, zusätzlich einen Gutschein.

Skischule unter neuer Leitung

Bei den Wahlen standen der Posten des Vizevorsitzenden, des Kassierers und des Skischulleiters zur Disposition. Christine Unger, seit Jahren die zweite Kraft in der Vorstandsriege, erhielt hundertprozentige Zustimmung zu ihrer erneuten Kandidatur. Ebenso Sonja Dreher, die die wichtigste Grundlage des Clubs hütet – die Finanzen.

Das könnte Sie auch interessieren

Eigentlich hatte sie im Vorfeld angekündigt, nicht mehr antreten zu wollen, doch sie hatte es sich anders überlegt, wie der Vorsitzende unter dem Beifall der Anwesenden sagte. Einen Wechsel gab es aber bei der Leitung der Skischule. Thomas Neusch übernahm diese wichtige Funktion von Stefan Reiser, der diesen Posten zwölf Jahre bekleidet hatte und künftig als Beisitzer fungieren wird.