Falls es von allen nötigen Seiten Zustimmung gibt, könnte im Stellenplan 2019 eine hauptamtliche Stelle geschaffen werden, um so die Ortsvereine in ihrer Arbeit zu entlasten, sagt Vögtle. Bevor es soweit sein könne, betont er, müsse der Sachverhalt allerdings sauber aufgearbeitet werden. Er selbst stehe dem Thema offen gegenüber.

Bereitschaftsleiter Matthias Boden vom Ortsverband Heuberg-Donautal hatte sich für eine Anlaufstelle im Kreisverband ausgesprochen, die Konzepte entwickeln und Routinearbeiten bündeln könnte. Auch Kreisjustiziar Franz-Christian Mattes hatte sich bei der Versammlung für eine solche Stelle ausgesprochen. Nach Bodens Dafürhalten könnte den Ortsvereinen so eine Menge Verwaltungsarbeit abgenommen werden und die dadurch gewonnene Energie könnte etwa in die Gewinnung neuer Mitglieder investiert werden, um so Nachwuchssorgen zu begegnen. Schließlich seien die Verwaltungsaufgaben für die Ortsvereine mit denen kleinerer Unternehmen vergleichbar.

Laut Vögtle hatte sich die Geschäftsführung des Kreisverbands im Januar beim Landesverband zu dem Thema erkundigt. Dabei sei es etwa darum gegangen, welche Qualifikationen ein Bewerber mitbringen muss, welche Erfahrungen er aufweisen sollte oder in welchem Umfang es solche Stellen bereits wo gibt. "Die Antworten werden aufgearbeitet", sagt Vögtle und verweist auch darauf, dass 2017 eine 50-Prozent-Stelle zur Unterstützung der Ortsvereine beim Schulsanitätsdienst geschaffen wurde. All dies müsse in die Überlegungen einfließen, ob eine Servicestelle geschaffen werden soll und in welchem Umfang. Hierzu solle der Kreisausschuss der Bereitschaften dem Präsidium einen Vorschlag unterbreiten.