In der Fernsehsendung „Aktenzeichen XY ungelöst“, die am Mittwoch, 28. August, ausgestrahlt wird, versucht die Ermittlungsgruppe „Wald„ des Polizeipräsidiums Konstanz neue Erkenntnisse zur Mutter des Säuglings zu gewinnen. Das tote Neugeborene war am 3. September 2018 in einem Waldstück auf der Gemarkung Frohnstetten der Heuberggemeinde Stetten a.k..M. entdeckt worden. Danach war beim Kriminalkommissariat Sigmaringen die genannte Ermittlungsgruppe eingerichtet worden. Die Todesumstände des Säuglings sind nach wie vor unklar, wie das Polizeipräsidium Konstanz am Freitag mitteilt. Die Frau konnte trotz der sehr umfangreichen und intensiven Nachforschungen bislang nicht ermittelt werden. Wie die Obduktion damals ergab, hatte der Säugling nach der Geburt gelebt. Anhand des Gutachtens der toxikologischen Untersuchung ist davon auszugehen, dass die Mutter während der Schwangerschaft Betäubungsmittel und Medikamente konsumiert hat. Die Kriminalpolizei schließt deshalb nicht aus, dass sich die Frau möglicherweise zu der Zeit in der Drogenszene aufgehalten hat oder noch aufhält. Der Säugling, dem posthum der Namen „Joris“ gegeben wurde, war in Stetten a.k.M. bestattet worden.