Der Verein zur Förderung der Jugendausbildung des Musikvereins Schwenningen, kurz Förderverein, veranstaltete den Vorspielnachmittag seiner musikalischen Schützlinge. Vorsitzender Adrian Deufel stellte den neuen musikalischen Leiter der Jugendkapelle vor, den aus Krakau stammenden polnischen Allroundmusiker Jerzy Cielecki.

Nachwuchsensemble eröffnet Nachmittagsprogramm

Unter dessen Regie eröffnete das Nachwuchsensemble, dem 28 Kinder und Jugendliche angehören, mit „Party Rock Anthem“ den Nachmittag. Es folgten das bekannte „Smoke on the Water“, das romantische Lied „Irish dream“ und zum Abschluss „Rolling in the deep“ von Adele.

Jung-Schlagzeuger Marco Großmann ließ seine Trommeln und Becken beim Solo „Caramba“ krachen.
Jung-Schlagzeuger Marco Großmann ließ seine Trommeln und Becken beim Solo „Caramba“ krachen. | Bild: Wilfried Koch

Danach stellte Adrian Deufel den vielen Eltern, Großeltern und sonstigen Musikfreunden die derzeitige Situation im Ausbildungsbereich vor. Momentan werden 42 Jungmusiker ausgebildet. Die zwölf Flötenkinder erhalten von den Musikerinnen Kathrin Kögel, Antonie Fritz und Carola Fritz ihre Grundausbildung.

Von der Querflöte bis zum Schlagzeug

Antonia Schwanz kümmert sich um zwei Schülerinnen bei der Querflötenausbildung, Jenny Roth um zwei weitere bei der Klarinettenausbildung. Weitere sechs Schülerinnen werden von der Musikschule Zollernalb, 18 von Musiklehrer Ruprecht und zwei Schlagzeuger bei der Musikschule Lang ausgebildet.

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Durch das Programm führte Alisa Heinemann. Alexander Schnell überraschte mit dem Schlagzeugsolo „Summer dance“, sein älterer Kollege Marco Großmann hatte beim Solo „Carambo“ ebenfalls auf der sogenannten „Schießbude“ viel Kraft. Dessen Bruder Marius Großmann erzählte auf der Posaune die Geschichte „Ein Mann, der sich Kolumbus nannt“.

Drittklässlerinnen suchen sich neues Instrument aus

Pia Siber begann mit den drei Erstklässlern Nina, Mark und Finja die Reihe mit den Flötenkindern. Es folgten die einzelnen Gruppen von Antonie und Carola Fritz sowie Kathrin Kögel. Ein Höhepunkt war für die Drittklässler Emily, Mia, Jan und Malte die Gelegenheit, sich nach drei Jahren Flötenspiel am Sonntag ein neues Instrument aussuchen zu dürfen.

Carola Fritz zusammen mit fünf ihrer Flötenkinder.
Carola Fritz zusammen mit fünf ihrer Flötenkinder. | Bild: Wilfried Koch

Viele weitere Musikschüler folgten mit Vorträgen auf verschiedenen Instrumenten. Die Besucher sparten bei keinem Vortrag mit Applaus. Alle Anwesenden waren davon überzeugt, dass die Nachwuchsarbeit im Förderverein des Musikvereines gut aufgestellt ist. Auch dieses Jahr werden wieder einige Jugendliche die D1-Prüfung ablegen, die sie zum Wechsel in die aktive Kapelle qualifizieren wird.