Im nun vorliegenden Elektrifizierungskonzept des Verkehrsministeriums Baden-Württemberg sei dieser Lückenschluss von Albstadt-Ebingen nach Sigmaringen berücksichtigt und in den vordringlichen Bedarf hochgestuft worden. „Mit einer Umsetzung ist zu rechnen, wenn der nördlich anschließende Teil der Regio-Stadtbahn Reutlingen-Tübingen auch umgesetzt und elektrifiziert wird“, erklärt Bogner-Unden.

Und die Abgeordnete hält erfreut fest: „Nun herrscht Klarheit – der Landkreis Sigmaringen bleibt nicht im Dieselloch stecken, sondern wird über einen Lückenschluss von Albstadt-Ebingen nach Sigmaringen elektrifiziert. Ich freue mich sehr, dass es mir gelungen ist, das Projekt gemeinsam mit Landrätin Stefanie Bürkle auf den Weg gebracht zu haben." Sie und die Verantwortlichen auf Kreisebene hätten 2017 eine bedeutende Vorarbeit mit der Erstellung einer Studie zum Schienenverkehr im Landkreis Sigmaringen erbracht. Der Landkreis Sigmaringen werde damit auch im Rahmen von Stuttgart 21 weiterhin über eine Direktverbindung erreichbar sein, was die Attraktivität des Landkreises deutlich stärkt, freut sich die grüne Wahlkreisabgeordnete.

Im vergangenen November war es auf Initiative von Bogner-Unden zu einem Gespräch mit Verkehrsminister Winfried Hermann gekommen, um die Möglichkeiten zur Verbesserung der Erreichbarkeit des Landkreises auf der Schiene und um die Elektrifizierung der Zollernbahn. Bei der Gelegenheit war auch das Problem des Schülerverkehrs vom Heuberg in die Kreisstadt angesprochen worden.