Eine unvergessliche Woche bei gutem Wetter und tollen Angeboten haben fast 130 Kinder im Rahmen des Stettener Sommerwirbel erlebt. Für sie hieß es in der ersten Ferienwoche: Manege frei im Zirkus „SteSoWi“ am Schulzentrum.

Schulsozialarbeiter Tobias Buck schart 60 Betreuer um sich

Von Montag bis Freitag war diese Mange ausgefüllt mit kreativen Angeboten. An dem seit vielen Jahren bewährten Konzept festhaltend, hatten Schulsozialarbeiter Tobias Buck und sein Betreuerteam wieder ein vielfältiges Angebot zusammengestellt, aus dem die teilnehmenden Kinder jeweils auswählen konnten, wonach ihnen gerade der Sinn stand. Das Organisationsteam hatte den Sommerwirbel in diesem Jahr unter das Motto Zirkuswoche gestellt.

Mit Spannung warten die Kinder auf den Einlass in die Manege des Zirkus „SteSoWi“.
Mit Spannung warten die Kinder auf den Einlass in die Manege des Zirkus „SteSoWi“. | Bild: Gerd Feuerstein

Zirkusschule und kreative Angebote

So konnten die Kinder beispielsweise in einer Zauberschule erste Tricks und Kniffe lernen, im Varieté artistische und akrobatische Übungen machen oder sich in Jonglage üben. Wer Lust zum Basteln hatte, durfte Zirkushandpuppen fertigen, sich im Kinderatelier die Zeit vertreiben oder in der T-Shirt-Fabrik ein fetziges Shirt bemalen. Apropos bemalen: Das Kinderschminken und das Aufmalen von Henna-Tattoos gehörten in der Zirkusmanege ebenso zu den Rennern, wie das Formen von riesigen Seifenblasen mit selbst gebastelten Formen und Werkzeugen. Dank der nach eigenem Rezept gemischten Seifenlauge hielten sich die Gebilde erstaunlich lange in der Luft.

Ein Team von 60 Betreuern und Helfern um Schulsozialarbeiter Tobias Buck (vorn rechts) kümmerte sich um die knapp 130-köpfige Rasselbande.
Ein Team von 60 Betreuern und Helfern um Schulsozialarbeiter Tobias Buck (vorn rechts) kümmerte sich um die knapp 130-köpfige Rasselbande. | Bild: Gerd Feuerstein

Viel Action und Bewegung war in diversen Parcours angesagt. Da konnten die Teilnehmer auf Stelzen laufen und auf einer Slackline balancieren, am Seil gesichert auf mächtige Bäume klettern oder sich in den „Bumping Balls“ auspowern. Besonders couragierte Mädchen und Jungs übten sich, zunächst entlang gespannter Seile, auf dem Einrad und wagten sich im Laufe der Woche sogar auf die freie Piste.

Bei der tierischen Show „Jupp und Joschka“ hatten die Kinder ihren Spaß mit Zauberer Jürgen Seybold.
Bei der tierischen Show „Jupp und Joschka“ hatten die Kinder ihren Spaß mit Zauberer Jürgen Seybold. | Bild: Gerd Feuerstein

Zauberer Jürgen Seybold als Stargast in der Manege

Für Donnerstagmittag hielt Tobias Buck noch eine besondere Überraschung parat. Als Stargast eroberte der Zauberer Jürgen Seybold die „SteSoWi“-Manege. Seybold zeigte mit seinem Hund Joschka „Neues aus der Hundeschule“, eine Mixtur aus Kunststücken und magischen Momenten. Nicht nur die Kinder hatten ihre helle Freude, was Jupp und Joschka an Tricks und Kunststücken alles auf Lager hatten. Auch das Betreuerteam hielt es kaum auf den Bänken. Als am Ende noch der Eismann vorbei kam und alle Kinder und Betreuer mit gesponsertem Eis versorgte, war der Tag perfekt.

Viele Sommerwirbel-Kinder sind inzwischen gute Ukulele-Spieler.
Viele Sommerwirbel-Kinder sind inzwischen gute Ukulele-Spieler. | Bild: Gerd Feuerstein

Einzig die Tatsache, dass anderntags alles schon wieder vorbei war, bedauerten alle Beteiligten. Doch vorher stand am Freitagmittag noch das beliebte Abschlussfest auf dem Programm, bei dem die Kinder ihren Eltern und Verwandten, Geschwistern und Freunden vorführen, was sie während der Woche alles gelernt und unternommen haben.

Beifall für Betreuerteam und Sponsoren

Das bunte Programm in der Manege wurde vom Publikum mit viel Beifall bedacht, während Sozialpädagoge Tobias Buck die Gelegenheit nutzte, allen Betreuern und Helfern sowie den Sponsoren für ihre Unterstützung zu danken: „Ohne Sie alle wäre eine so actionreiche und spannungsgeladene Woche für die Kids nie und nimmer realisierbar.“

1000 Portionen Essen vertilgt

Für die Verpflegung der rund 190 Teilnehmer hatte erneut Karl Nolle vom Gasthaus „Krone“ in Frohnstetten gesorgt. Tobias Buck dankte auch ihm: „Knapp 1000 Portionen habt ihr uns in dieser Woche serviert. Und eine war leckerer als die andere.“ Ohne das ehrenamtliche Zutun des Küchenchefs sei „eine derart große Meute zu so günstigen Konditionen niemals sattzukriegen“, sagte Tobias Buck.