Der letzte Samstag im August gehört in Sigmaringen seit vielen Jahren den Sammlern und Schnäppchenjägern, die beim traditionellen Flohmarkt die Chance nutzen, an hunderten Ständen nach gleichermaßen nützlichen, wie günstigen Dingen Ausschau zu halten. Erstmals zeigte sich der neu gegründete Verein „Freunde und Förderer des HGV – die Stadtinitiative Sigmaringen“ für die Organisation verantwortlich. Eine Premiere feierte auch der neu gewählte Bürgermeister Marcus Ehm, dessen erste offizielle Amtshandlung der Fassbieranstich war. Am Montagabend wurde Ehm im Rahmen einer öffentlichen Gemeinderatssitzung in sein Amt eingeführt.

Die Auswahl an nützlichen und weniger brauchbaren Dingen war enorm.
Die Auswahl an nützlichen und weniger brauchbaren Dingen war enorm. | Bild: Volk, Siegfried

Das Sprichwort, wonach der frühe Vogel den Wurm frisst, bestätigte sich beim Flohmarkt einmal mehr. Schon in den frühen Morgenstunden freuten sich Käufer über ihre kostengünstigen Einkäufe und Verkäufer, dass sie so früh Kundschaft hatten. Am Nachmittag trübte sich das Wetter ein und mit Plastikfolien schützten die Händler ihre Kostbarkeiten gegen den Regen, wobei mancher erst gar nicht seinen Standplatz belegt hatte. Es gab doch einige Lücken, was für die Besucher den Vorteil hatte, dass man ausreichend Platz zum Plausch mit Bekannten und Freunden fand. Immer weniger Liebhaber finden Bücher oder CDs, während kostengünstiges Werkzeug einige Abnehmer fand. Ein gutes Geschäft machten auch die Essensstände, so wie vor der Metzgerei Steinhart, wo die Feuerwurst schmeckte und man vom Grillmeister noch kostenfrei manchen Rat für den Alltag erhielt.