Auf der Landesstraße 277 im Donautal, im Bereich des zweiten Felstunnels von Sigmaringen kommend, wurden in diesem Jahr vermehrt Steinabgänge festgestellt, wie das Landratsamt mitteilt. Ralf Schneider vom Fachbereich Straßenbau begab sich deshalb in 45 Meter Höhe, um nachzuschauen, was die Ursache ist. „Mit einem Hubsteiger kontrollieren wir, falls vermehrt Steinabgänge festgestellt werden, die Felsen, um Gefahrenstellen rechtzeitig erkennen zu können“, berichtet er.

Mit über 100 000 Euro im Jahr für Felssicherungsarbeiten versucht der Landkreis die Landesstraße aber so sicher wie möglich zu machen.
Mit über 100 000 Euro im Jahr für Felssicherungsarbeiten versucht der Landkreis die Landesstraße aber so sicher wie möglich zu machen. | Bild: Landratsamt Sigmaringen

Kommt es vermehrt zu Steinabgängen, wird rasch nachgeschaut. „Bereiche im Fels, die weitere Ausbrüche erwarten lassen, haben wir diesmal nicht gefunden. So besteht kein erhöhtes Risiko für Verkehrsteilnehmer auf der Straße“, so Schneider. Ganz sicher sein könne man auf der langen Strecke im Donautal aber nie. Mit über 100 000 Euro im Jahr für Felssicherungsarbeiten versucht der Landkreis die Landesstraße aber so sicher wie möglich zu machen. Ralf Schneider: „Im Herbst schauen wir wieder nach und holen vielleicht noch Experten des Landesamtes für Geologie, Rohstoffe und Bergbau dazu.“

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