Die Angebote der psychosomatischen/psychotherapeutischen Klinik am SRH-Krankenhaus Sigmaringen wird Interessierten am Mittwoch, 20. Juni, vorgestellt. Wenn sich seelische Belastungen, beispielsweise durch berufliche und private Konflikte, in körperlichen Beschwerden ausdrücken, wird von psychosomatischen Erkrankungen gesprochen. Darunter leiden laut Experten mindestens ein Viertel der deutschen Erwachsenen, heißt es in einer Mitteilung der Klinik. Zu den Krankheitsbildern gehören Angst- und Panikstörungen, aber auch depressive Verstimmungen (Burnout-Syndrom). Am SRH-Krankenhaus Sigmaringen gibt es eine eigene Abteilung, die sich mit psychosomatischen Störungsbildern beschäftigt. Um Interessierten, Betroffenen und deren Angehörigen einen Einblick in die Arbeit der Abteilung zu gewähren, stellen die Mitarbeitenden aus der Pflege diese am Mittwoch, 20. Juni, 18 Uhr, im Hörsaal des Krankenhauses (Erdgeschoss) vor. Es werde deutlich gemacht, dass sich die Pflege in der Psychosomatik/Psychotherapie nicht im althergebrachten Sinne als Krankenschwester oder Krankenpfleger verstehe, sondern als Co-Therapeuten. Individuelle Fragen der Besucher würden beantwortet. Auch die Station könne besichtigt werden, heißt es in der Mitteilung.