Zur Bürgermeisterwahl in der Kreisstadt am 1. Juli (etwaige Stichwahl am 15. Juli) hat sich der Kandidatenkreis mittlerweile auf ingesamt fünf Bewerber erhöht. Neben dem amtierenden Bürgermeister Thomas Schärer gilt der Sigmaringer Jurist Marcus Ehm mit eigener Kanzlei in der Kreisstadt als weiteres Schwergewicht. Beide gehören der CDU an. Sodann hat der kaufmännisch ausgebildete Thomas Mosmann aus Tuttlingen seinen Hut in den Ring geworfen.

Der 45-Jährige ist Mitglied und Funktionär der Tierschutzallianz. Des Weiteren meldete mit Sevim Günaydi eine Gastronomin ihr Interesse auf den Posten des Stadtoberhaupts an. Sie betreibt die Gaststätte Luxor im Sigmaringer Gewerbegebiet Schönenberg seit 1997. Die 55-jährige Frau hat türkische Wurzeln und ist in Meßkirch aufgewachsen. Diesen Kreis rundet die landesweit überall sich zur Wahl stellende Dauerkandidatin Friedhild Miller aus Sindelfingen ab. Denn einen Monat vor dieser Wahl sind keine weiteren Kandidaten mehr zugelassen. Eine öffentliche Vorstellung ist für Dienstag, 19. Juni in der Stadthalle von Sigmaringen vorgesehen.

Zur allerersten Kandidatenrunde laden die Sozialdemokraten bereits am Donnerstag, 7. Juni, um 19 Uhr in den Hotelgasthof "Zur Traube" ein, um ihren Mitgliedern und Freunden die beiden für sie favorisierten Bürgermeisterkandidaten, nämlich Bürgermeister Thomas Schärer und seinem Herausforderer, den Rechtsanwalt Marcus Ehm, vorzustellen. Wie die SPD-Ortsvereinsvorsitzende Susanne Fuchs mitteilt, soll den beiden Bewerbern mit folgenden Themen in der Diskussionsveranstaltung auf den Zahn gefühlt werden: Welche Planungen und Vorhaben gibt es auf kommunalpolitischer Ebene in den nächsten acht Jahren, wo liegen deren Schwerpunkte und wie könne sich die Stadt Sigmaringen weiterentwickeln. Diese und natürlich weitere Fragen aus dem Publikum sollen die Wahl erleichtern helfen.