Sigmaringen – In 43 abwechslungsreichen Vorträgen und anhand von 46 Postern und Demonstrationen hat die Hochschule ihr vielfältiges Forschungsspektrum gezeigt. Besucher, Unternehmensvertreter, Vertreter von Verwaltung und Schulen sowie Studierende, Professoren und Mitarbeiter konnten sich am dritten öffentlichen Tag der Forschung auf dem Sigmaringer Hochschulcampus über aktuelle und zukünftige Forschungsprojekte informieren, so die Schule in einer Mitteilung.

Bei der offiziellen Eröffnung des Forschungs-Tages bedankte sich Professor Matthias Premer, Prorektor für Forschung, bei den Kollegen für den großen Einsatz. Eine steigende Anzahl an Publikationen und ein erneuter Anstieg an eingeworbenen Drittmitteln verdeutlichten die Leistungen der Kollegen, so Premer. Ebenso wie das kürzlich vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg geförderte gemeinsame Promotionskolleg „inviTe“ der Hochschule mit der Universität Konstanz. Weiteres wichtiges Projekt im Bereich Forschung sei das Leuchtturmprojekt InnoCamp. Dieser biete Unternehmen die Möglichkeit, außerhalb des eigenen Betriebs zu forschen und den Studierenden eine einzigartige Gelegenheit zu unternehmensnahen Projekten, unterstreicht Premer deren Bedeutung.

Vorgestellt wurden neben den hochschulinternen Forschungsprojekten der Professoren auch zwei Start2Research-Projekte. Start2Research ist ein Forschungsförderprogramm für Studierende, das ihnen neben einer finanziellen Förderung das Umfeld für eigenverantwortliches Forschen sowie geeignete Labore und ein Coaching durch Professoren zur Verfügung stellt.

Im Hauptvortrag beschäftigte sich Gastdozenten Michael Kulling und Muriel Wagenknecht von Roche Diabetes Care Deutschland mit der Volkskrankheit Diabetes mellitus, der „Epidemie des 21. Jahrhunderts“. „Genau dieser Austausch zwischen der Industrie und Ihnen als Hochschule, davon lebt die Forschung“, bekräftigte Kulling. Er veranschaulichte mit Muriel Wagenknecht, selbst langjährige Diabetikerin, Krankheitstypen und Ausprägungen.